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Monat: September 2018

Dürre in Deutschland 2018

Dürre in Deutschland 2018

Der Sommer 2018 war nicht nur in Franken viel zu trocken. Wir hatten seit Ostern keinen nennenswerten Niederschlag mehr. Ich musste daher meinen Vorsatz aufgeben, dass ich nur in Notfällen wässere, denn der Notfall war zur Regel geworden. Warum soll man die Pflanzen denn erstmal leiden lassen? Damit sie tiefe Wurzeln entwickeln, dies ist besonders bei Gehölzen wichtig. Wenn sie keine Not haben, bleiben die Wurzeln an der Oberfläche und die Pflanzen werden anfällig. Da mein ganzer Garten in 2017 und 2018 erst angelegt wurde (und noch wird), musste ich mir etwas einfallen lassen.Wie habe ich also meine Pflanzen gepflegt? 

Ich habe den Garten in 4 Teile aufgeteilt und habe jeden Abend nur einen Teil gegossen. Ich habe einen alten Gardena Flächenregner Boogie und da habe ich das Wasser ganz klein gestellt, sodass es nur auf den Boden lief, immer 15 Minuten an einem Gehölz und den angrenzenden Stauden. Durch die langsame Wasserzufuhr, konnte das Wasser schön einsickern und hielt die Pflanzen wieder für 4 – 5 Tage fit. Am nächsten Abend dann der nächste Abschnitt usw. Nächstes Jahr will ich Tropfschläuche verlegen, obwohl ich etwas skeptisch bin, ob sich die kleinen Löcher nicht so schnell zusetzen. Aber jetzt freue ich mich erstmal, dass die Pflanzen überlegt haben und hoffe, auf etwas mehr Regen im Herbst und Winter.

Garten Projekt 2024: Folge 1

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Wie alles begann

Wir hatten im Jahr 2016 die Chance bekommen, ein altes Haus mit einem relativ grossen Grundstück zu kaufen. Mein Gärtnerherz hat natürlich sofort „Ja“ gerufen und nach 5 Tage Bedenkzeit haben wir uns in das Abenteuer gestützt und haben das Haus gekauft. Die Dinge, die alle bei der Renovierung passiert sind, möchte ich hier lieber unerwähnt lassen, sonst kauf niemand mehr ein gebrauchtes Haus. Aber so ist es halt, man weiss nie, was hinter der nächsten Wand so alles an Überraschungen lauert.

Jetzt aber zum Garten: Die Anlage des Garten stammte aus den 70 bis 80ziger Jahren und bestand zum Größtenteils auf riesigen Koniferen. Ein bisschen Wiese und ein paar Staudenbeete, grösstenteils mit Unkraut überwuchert. Nun wollte ich natürlich möglichst viel erhalten und nur einige meiner Pflanzen aus meinem vorherigen Garten umziehen. Aber wie beim Haus, kam es auch beim Garten ganz anders. Unser GaLa Bauer in Möhrendorf hat mit mir den Garten inspiziert und meinte nur, dass alle Koniferen „ausgewachsen“ sind, d. h. Sie waren innen total hohl bzw. braun, damit konnte man sie auch nicht mehr in Form schneiden. Die Buchbäume waren alle befallen und ebenfalls braun, einzige Ausnahme bildeten die Eiben, die einen Rückschnitt nicht übel nehmen. Zeitgleich wollten die Nachmieter in unserem vorherigen Haus nichts von unseren Pflanzen haben, damit war meine Entscheidung recht schnell getroffen, die alten Koniferen raus und meinen ganzen Pflanzen umziehen.

Nach der Fällaktion sah der Garten natürlich schrecklich aus, die Eiben waren nur noch ein Gerippe ohne grün. Ich atmete tief durch und sagte mir, das wird schon und es wurde. 

Wenn Ihr mögt, lest weiter in Folge 2.

Nach der Fällaktion