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Monat: Oktober 2018

Bad Kissingen – Gärten und Parks

Bad Kissingen – Gärten und Parks

Ich war dieses Wochenende in Bad Kissingen, leider etwas zu spät im Jahr und bei Hochnebel, sodass die Schönheit des Kurparks und des Rosengartens nicht zur Geltung kam. Trotzdem muss ich sagen, dass ich die Blumenarrangements sehr schön fand, auch wenn es jetzt nur noch Stiefmütterchen sind.

Kurhaus
Innenhof des Kurhauses

Der Rosenpark mit seinen ca. 10.000 Rosenstöcken und der imposanten Wasserfontäne haben uns selbst bei trüben Wetter beeindruckt.

Rosengarten mit Fontäne
Foto: Susanne Freuches

Falls Ihr mal einen Ausflug plant, Bad Kissingen ist es wert, ob Ihr Euch schöne Rosen anschauen mögt, gemütlich bummeln wollt oder lecker essen, es lohnt sich.

Hier die offizielle Homepage mit natürlich Sonnenfotos.

https://www.badkissingen.de/de/aktivitaeten/gaerten-und-parks/index.html

Gartenprojekt 2024 – Folge 3

Gartenprojekt 2024 – Folge 3

Gartenplanung Winter 2017/2018

So, nun war erstmal der Umzug erledigt und so langsam kehrte der Winter ein. 

Also hatte ich es mir am Schreibtisch gemütlich gemacht um den Garten jetzt erstmal in Ruhe weiter zu entwickeln. Die Beete auf der rechten und hinteren Seite waren jetzt erstmal mit den bestehenden Pflanzen gefüllt. Dabei hatte ich vorne links die Pflanzen von der Nordseite, d. H. Epimedium und Hydrangeas, sowie die Schneebälle gepflanzt, da dort der meiste Schatten war. Auch die Farbe war einheitlich weiss blühend. 

Nach den Eiben ging es mit der Farbe rosa/pink/lila weiter, hier hauptsächlich die Geranium Arten und alle rosa blühenden Gehölze. 

Hinten habe ich die weiss und gelb blühenden Gehölze, wie Hamamelis und Amalanchier gesetzt, unterpflanzt mit weissen Geranium. 

Bei den Farben ist es ganz wichtig, dass man die leuchtenden wie weiss und gelb hinten in den Garten oder in den Schatten setzen kann, denn sie werden auch aus der Entfernung, z. B. von der Hausterrasse gut wahrgenommen. Dunkle Töne, wie rot oder lila, lieber in die Nähe setzen, die gehen sonst unter. 

Dies war nun erstmal das grobe Konzept für die erste Pflanzaktion. Jetzt blieben mir aber noch etliche Quadrameter über. Erstmal habe ich die Terrasse gezeichnet, dabei wollte ich altersgerechte schon mal eine Rampe einbauen, das haben wir haben später wieder verworfen, der Platzbedarf dafür war einfach zu hoch. Auch wollte ich Treppenabgänge links und rechts haben, auch das haben wir zugunsten einer etwas attraktiveren Mitteltreppe wieder geändert. Wie Ihr seht, sind Planungen am Schreibtisch immer erst der Anfang bei mir. Diese Entwürfe werden dann vor Ort immer mal wieder überprüft, wenn sich z. B. Die baulichen Möglichkeiten anders darstellen. 

Im mittleren Teil des Gartens wollte ich einen Präriegarten anlegen, denn dort ist es immer sonnig und aufgrund unseres sandigen Bodens auch sehr trocken. Gerne wollte ich auch einen kleinen Wasserlauf einbauen, aber die hohe Verdunstung hielt mich davon ab. Meine Idee für diesen Präriegarten habe ich aus dem Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim http://www.sichtungsgarten-hermannshof.de/index-2.html . Da der Winter doch aufgrund der vielen Arbeit im Haus einfach zu kurz war, musste ich dieses Projekt noch mal zurückstellen. Wichtig war erstmal die Terrasse, das lest Ihr dann, wenn Ihr mögt, in der nächsten Folge.

Blühende Sträucher nach dem Umzug
Königliche Gartenakademie – Bericht im RBB

Königliche Gartenakademie – Bericht im RBB

Ich bin eine grosse Bewunderin von Gabriella Pape und Isabelle Van Groeningen. Sie haben mich sehr inspiriert seit ich 2014 in der Königlichen Gartenakademie einen Kurs belegt habe. Nun gab es im RBB einen Bericht über die Entstehung der Königlichen Gartenakademie und ich war total beeindruckt, wie sich das Unternehmen seit meinem letzten Besuch in 2014 entwickelt hat. Wenn Ihr Lust habt, schaut mal rein, der Bericht ist in der Mediathek zu finden:

https://mediathek.rbb-online.de/tv/rbb-Gartenzeit/Die-K%C3%B6nigliche-Gartenakademie/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3913628&documentId=56648698

Mehr Infos findet Ihr hier:

https://www.koenigliche-gartenakademie.de/home.html

 

Gartenprojekt 2024 – Folge 2

Gartenprojekt 2024 – Folge 2

Umzug der Gehölze und Pflanzen

Im Frühjahr 2017 war es soweit, die Gehölze aus meinem Garten zogen um.

Mit Hilfe unseres Gärtners Alessandro Alfano zogen wir 25 (!) Gehölze um, darunter Felsenbirnen (Amelanchier Lamarckii), Zaubernuss (Hamamelis intermedia ‚Arnold Promise‘), Kornelkirsche (Cornus mal), Hortsensien usw. Auch eine Quitte (Cyndonia) zog mit um, in einem früheren Beitrag könnt Ihr sehen, wie schön sie angegangen ist. Und wirklich, bis auf eine kleine Rispenhortensie (Hydrangea paniculata ‚Little Limelight‘) ging alles wunderschön an. Die Arbeit hat sich gelohnt, Insekten und Vögel fanden die neuen Bewohner des Gartens toll.

Blühende Sträucher nach dem Umzug

Nun kam der Herbst 2017 und mit der Hilfe von Freunden ging es an den Umzug der Stauden und Rosen. Alleine 100 Elfenblumen (Epimedium sulphureum) mussten umgepflanzt werden. Insgesamt haben wir ca. 350 Stauden umgezogen. Auch hierbei gab es nur 4 Ausfälle, obwohl wir die Rosen und ca. 50 Stauden erstmal in ein Zwischenbeet eng zusammen setzten mussten. In 2018 haben trotz der Dürre alle geblüht und teilweise schöner als im alten Garten. Der Boden ist wohl sehr gut und hat den Pflanzen gute Nahrung geboten.

Das Zwischenlager für Stauden

Nach diesem Kraftakt war ich sehr froh, dass endlich der Winter kam und ich mit der Planung des restlichen Gartens auf der Couch sitzend beginnen konnte. Davon mehr in Folge 3.

Gartenschauen warum?

Gartenschauen warum?

Wieso werden diese teuren Gartenschauen gemacht? Macht es für Gärtner Sinn diese zu besuchen? Wie hat mir die diesjährige LGS in Würzburg gefallen? 

Diese Fragen kann ich bestimmt nicht abschliessend beantworten, aber meine Meinung möchte ich gerne mit Euch teilen. 

Ich finde es gut, dass es Gartenschauen in Deutschland gibt, denn oft werden alte Industriebrachen in blühende Landschaften verwandelt und bleiben dann auch in einfacher Form der Bevölkerung als Naherholungsgebiete erhalten. Ich glaube für die Gemeinden ist es sehr oft allerdings ein Minusgeschäft, wenn z. B. Das Wetter nicht mitspielt und entsprechend wenig Besucher kommen.

Ob diese Gartenschauen auch immer etwas für uns Gärtner sind, möchte ich mit „Jein“ beantworten. Ich finde es immer spannend, wenn es Gartenbeete gibt, die vielleicht ausgefallene Farbkombinationen enthalten, die ich im Garten noch nicht ausprobiert habe. Schön finde ich auch, wenn man sich Ideen bei den Schaugärten anschauen kann. Auch die Ideen für das ökologische Gärtnern und für Tiere im Garten. Dies war m. E. Ganz toll gelungen auf der LGS in Bayreuth 2018. Diese Gartenschau habe ich dreimal besucht, im Frühling, Sommer und Herbst. Jedes Mal war ich begeistert von dem Farbfeuerwerk, den die Gärtner dort gestaltet hatten. Auch die Arrangements in der Blumenhalle lies mich jedes Mal staunen. 

Und werdet Ihr fragen, was war dieses Jahr mit Würzburg? Da die LGS zu Ende ist,  meine ehrliche Antwort auf die Frage, ob es mir gefallen hat: „Nein, überhaupt nicht“. Ich war im Mai dort und war echt enttäuscht. Erstmal die lange ehemalige Landebahn, die man entlang laufen musste und nur hier und da mal ein paar Beete mit Blumen waren.

       

Die Blumenhalle war wirklich nur eine schlechte Kopie von Bayreuth.

      

Überhaupt hatte ich den Eindruck, die Veranstalter haben Copy – Paste gemacht, aber um Geld zu sparen, von allem nur ganz wenig. Und das schlimmste, sogar die gleichen Händler mit den gleichen Produkten, wie in Bayreuth. Essen und Trinken war ok, aber die Restaurants waren auch sehr schlecht zu erreichen, man hatte die Zunge schon mal aus dem Hals, bevor man ankam. Ich habe natürlich fleissig Fotos gemacht, aber in Erinnerung geblieben, ist mir nur eine Anlage, ein Trockengarten. Wahrscheinlich, weil ich mich für meinen Garten auch damit beschäftigte und noch beschäftige. 

Und 2019? Ich denke mir, ich werde wohl wieder eine LGS besuchen, sie können ja nicht alle schlecht sein.  😉