2021

Frühjahr 2021:

Der Frühling lässt dieses Jahr sehr auf sich warten. Mitte März gibt es immer noch Nachtfröste. Allerdings stecken die tapferen Frühblüher schon vermehrt die Köpfe aus der Erde. Schneeglöckchen, Krokusse und selbst die Osterglocken sind ganz toll gekommen. Für dieses Jahr steht der Zaun im hinteren Teil des Gartens auf den Plan, dort soll dann auch eine Torholz-Hecke entstehen. Später im Sommer wird die rechte Seite des Grundstückes gestaltet mit Bogengang, Hochbeeten und einer Hecke. Welche Art Hecke es wird, muss ich noch überlegen. Sie muss auf jeden Fall leicht zu schneiden sein, Trockenheitsverträglich und etwas für die Vögel. Dann hoffen wir mal auf ein schönes Frühjahr und das es endlich wieder so richtig los geht.

Sommer 2021:

Leider fiel der Sommer dieses Jahr aus. Es war durchgehend kühl und es hat viel geregnet. Das war für das Präriebeet leider nicht so toll, denn die Pflanzen sind deshalb hoch geschossen und leider umgefallen. Ausserdem hatte ich die Witwenblume sehr stark ausgebreitet und andere Pflanzen unterdrückt. Das Präriebeet war deshalb farblich nicht mehr so schön, wie in den vorherigen Jahren. Es war auch ein Jahr der Schnecken, allerdings wenig Nacktschnecken, aber viele mit Gehäuse. Ein Igel ist ebenfalls jetzt ständiger Gast bei uns und natürlich die Vögel.  Der Garten- und Landschaftsbauer liess leider auf sich warten, sodass erst im August die Arbeiten an der rechten Seite erledigt wurden. Daher konnte ich auch dann erst die Hochbeete bestellen und sie auch nicht mehr dieses Jahr in Betrieb nehmen.

 

Herbst 2021:

Auch der Herbst kam früh und direkt Anfang Oktober habe ich mit dem Kauf und dem Pflanzen der Hecke begonnen. Im September wurde mein Garten als Naturnaher Garten zertifiziert und die beiden Gutachterinnen brachten mich auf die Idee die Hecke doch mit Säulenobst anzureichern. Das habe ich getan und nun steht am Zaun eine Strauchkirsche, zwei Säulenäpfel und jeweils eine Säulenkirsche und -birne.

Dann zogen die Schneebälle von links rüber an den Zaun, da sie dort von der Haselnuss unterdrückt wurden. Ein Sommerflieder hatte auch keinen Platz mehr und zog rüber, sowie die Ölweide. Dann habe ich noch drei Liguster dazugesetzt und eine Winter-Heckenkirsche (Lonicera purpusii). Die Kirsche hatte ich bei „Natur im Garten“ gesehen und Karl Ploberger hat sie wärmstens empfohlen. Ich freue mich schon auf die Frühjahrsblüte! Als Unterbepflanzung hatte ich noch jede Menge Katzenminze- und Mädchenaugenableger. Die Frauenmäntel am Terassenbeet habe ich ebenfalls umgesetzt. Dann noch Blumenzwiebeln rein und Split drüber, damit war der vordere Bereich fertig. Im hinteren Teil möchte ich nächstes Jahr verschiedene Erdbeersorten unter die Obstbäume pflanzen.

Jetzt fehlt nur noch der Bogengang, damit die Hochbeete richtig ausgerichtet werden und dann kann das Material eingefüllt werden.

Auf der linken Seite haben wir mit 4 Leuten die rote Haselnuss ausgegraben und an den Zaun nach vorne gesetzt. Ich hoffe, er verzeiht die rüde Behandlung und geht dort wieder an.

 

Der November ist da und wir haben die Hochbeete mit Baumschnitt und Staudenresten gefüllt. Auch konnte ich Schafwolle bekommen, die als Dünger dort eingearbeitet wird. Nun fehlt nur noch der Mutterboden.