Browsed by
Kategorie: Kategorien

Der Kurpark von Bad Steben

Der Kurpark von Bad Steben

Ein Gesundheitstraining hat mich ins beschauliche Bad Steben verschlagen und auch dort musste ich nach Gärten und Pflanzen Ausschau halten. Dafür hat sich der Kurpark sehr gut angeboten, weil unser Hotel direkt dort lag. Die Blumenrabatte waren sehr schön bepflanzt. An der Therme, die ebenfalls direkt im Kurzentrum liegt, hat man mediterrane Kräuter und Pflanzen angelegt, sehr bienenfreundlich und schön anzusehen. Aber das Beste an diesem 40 ha großen Kurpark sind die alten Bäume. Gerade im Herbst sieht man überall wunderschöne Farben. Die Kastanien sind reif, die Buchecken fallen runter und auch die Zedern tragen ihre schönen Zapfen. Die Bäume stehen teilweise als Solitäre, dann wieder als richtiger Wald. Überall sind die Wanderwege und Nordic Walking-Strecken sehr gut ausgeschildert. Leider ließ das Wetter nach der ersten Woche ganz stark nach und im Regen und Sturm ist halt ein Fotospaziergang nicht ganz so toll. Hier aber noch einige Sonnenfotos.

Kastanie
Ahorn
Hängebuche

 

Falls Ihr mehr über Bad Steben und den Park erfahren möchtet, hier der Link:

https://www.bad-steben.de/erlebnis/bad-steben-erleben/kurpark.html

Helenium Hybride – Die Sonnenbraut

Helenium Hybride – Die Sonnenbraut

Diese Staude hatte ich auch schon vor dem Präriebeet in meinem Garten und ich muss sagen, sie ist sehr ausdauernd. Im Juli öffnen viele Sorten bereits die Blüten und blühen mindestens bis September. Was ich an allen Sorten so schön finde, sind die warmen Farbtöne. Man findet sie in allen gelb-Schattierungen über orange bis zu rot, einfach ein fröhliches Bild! Und natürlich sind die Sonnenbräute eine gute Bienenweide. Ich bin sehr gespannt, wie sie im Herbst/Winter aussehen werden, denn ich werde das Präriebeet ja nicht abschneiden.

Rubinzwerg

 

Wird das was – oder kann das weg?

Wird das was – oder kann das weg?

von Bärbel Oftring

Dieses Buch wurde sehr beworben und auch ich habe es gekauft. Es enthält diverse Porträts von Wild- oder Beikräutern und die Verwechslungsmöglichkeiten. Leider kann ich mit den kleinen Fotos wenig anfangen, die Bestimmung der Unkräuter gelingt mir damit nicht. Auch fällt aus diesem Buch schon der erste Teil Seiten raus, obwohl nicht wirklich beansprucht. Dieses Buch war für mich leider ein Fehlkauf, ich finde die Kosmos-Führer „Was blüht denn da“ dagegen viel besser.

Das Buch ist erschienen im Kosmos-Verlag erschienen, ISBN 978-3-440-15303-1

Bloggerin in Aktion

Bloggerin in Aktion

Ich hatte letztens die Fotografin Melanie Müller in meinem Garten und sie hat ein paar bezaubernde Fotos von mir im Garten gemacht. Das hat natürlich Seltenheitswert, denn sonst stehe ich ja immer hinter der Kamera. Ein paar möchte ich mit Euch teilen.

Hier seht Ihr mich bei meiner Lieblingstätigkeit – fotografierend.

Dies mal in schrulliger Verkleidung – englische Gärtnerin 🙂

Hier seht Ihr meine zweite Lieblingsbeschäftigung, das Stöbern in Gartenbüchern.

Posing im Staudenbeet, ziemlich ungewöhnlich.

Das Arbeiten haben wir diesmal ausgeblendet, vielleicht gibt es noch mal eine Arbeitssession. Vielen Dank noch mal an Melanie für das kurzweilige und lustige Shooting!

Wichtig! Alle Fotos von Melanie Müller https://www.melaniemueller-fotografie.de

 

Hochbeet – ein Erfahrungsbericht

Hochbeet – ein Erfahrungsbericht

Ich war in diesem Jahr nicht mit allem erfolgreich, was ich so aufs Hochbeet gesetzt habe. Der Pflücksalat kam gut, aber zu viel auf einmal. Die ersten Kräuter und Tomaten sind eingegangen, war wohl etwas zu früh gewesen. Dann gingen Petersilie und Schnittlauch ganz toll in die Höhe, die Petersilie bekam irgendwie Flecken, also Ernte nicht doch doll. Die zweiten Tomaten haben gut getragen, aber dann Mehltau bekommen.

Letzte Ernte

Die zwei Erdbeerpflanzen kümmern vor sich hin und wenn dann mal eine Erdbeere dran kommt, schmeckt sie scheußlich. Also habe ich jetzt beschlossen, dass im Herbst ein paar nette Blumen auf Hochbeet kommen, ich habe ein paar Mini-Chrysanthemen gepflanzt. Und nächstes Jahr gibt es nur Kräuter und Blumen. Mal sehen, wie es dann wird.

Sommerflieder – Buddleja

Sommerflieder – Buddleja

Der Sommerflieder ist ein sehr pflegeleichter Strauch, der je nach Art auch gerne über 2 m in die Höhe und Breite schießen kann. Er samt sich aus und ist dann auch ein wenig wie Unkraut. Das kann man verhindern, wenn man die verblühten Blütenstände rausschneidet. Im Frühjahr kann man ihn gut zurückschneiden, aber man sollte aufpassen, dass er dann keine starken Fröste mehr bekommt. Er treibt immer zuverlässig aus und bei mir bekommt er als Dünger nur Kompost.

Buddleja x weyeriana ‚Flower Shower‘

Der Sommerflieder ist ja als Schmetterlingsstrauch berühmt, früher saß der Strauch voll mit vielen bunten Schmetterlinge, doch in meinem Garten ist es dieses Jahr echt dramatisch. Ich habe bisher nur ab und zu mal einen Schmetterling gesehen. Hoffentlich können wir diese schreckliche Entwicklung noch zurückdrehen.

So sollte es aussehen, habe ich in Bad Brückenau aufgenommen.

Wer also etwas Pflegeleichtes und dabei aber mit spektakulären Blüten für seinen Garten sucht – hier ist Euer Strauch. Ihr werdet ihn lieben.

Arbeitshandschuhe – mein Drama

Arbeitshandschuhe – mein Drama

Leider habe ich Handschuhgröße 6,5 oder 7, da scheiden die meisten Arbeitshandschuhe aus, da sie erst ab Größe 9 anfangen. Man findet dann gerne pinkfarbene Handschuhe im Baumarkt oder Gartencenter ohne richtiger Schutzfunktion, sehen halt schick aus für die „Dame“ des Gartens.

Wie Ihr auf dem Foto seht, habe ich jede Menge Gartenhandschuhe, aber so richtig zufrieden bin ich nicht. Hier mal der Überblick von oben links nach unten rechts:

 

  • Rosenhandschuhe von Dehner: die sind recht robust, nur Wildrosendornen (eigentlich Stacheln) kommen durch, ansonsten ein guter Schutz. Darunter leidet natürlich die Feinfühligkeit, aber man kann nicht alles haben. Man schwitz auch nicht darin.
  • Baumwollhandschuhe von Gardena und Wolf, die sind mal nett im Sommer, wenn man Unkraut pflückt. Sobald es allerdings etwas feucht ist, hat man natürlich nasse Finger, dafür schwitzt man darin aber nicht. Sie halten aber auch keine Piekser ab.
  • Gummihandschuhe von Gardena, deren Funktion erschließt sich mir nicht. Sie sind weder dicht (man bekommt schmutzige Finger), noch verhindern sie das Schwitzen, für mich ein Fehlkauf.
  • Grüne Nitril Handschuhe von Dehner, ein noch größerer Fehlkauf! Sie sind total steif, Unkraut pflücken geht gar nicht, es sterben mir echt die Finger nach ein paar Minuten ab. Ich nehme sie höchstens, wenn ich mal kurz einen Schlauch aufrollen möchte, ohne schmutzige Finger zu bekommen.
  • Gelbe Nitril Handschuhe von Hornbach, derzeit für mich das Beste, was man hier im Umkreis bekommen kann. Sie sind absolut dicht, man fühlt aber alles und kann damit gut arbeiten, selbst Rosen schneiden geht. Nachteil ist natürlich, dass man in den Dingern schwitzt. Deshalb habe ich immer 2 Paare in Gebrauch und wechsle sie ab.
  • Die besten Handschuhe der Firma Clicks, kann man aber hier im Umkreis nicht mehr kaufen. Vielleicht weil sie vergleichsweise teuer sind? Dann werde ich sie irgendwann CO2 unneutral bestellen müssen. Sie sind zwar auch wie die gelben Nitrilhandschuhe, aber langlebiger.

 

Solltet Ihr Tipps für mich haben, würde ich mich über einen Kommentar oder Mail sehr freuen. Vielleicht möchte mich ja eine Firma mit ihren Handschuhen sponsern? 🙂

Landesgartenschau Wassertrüdingen 2019

Landesgartenschau Wassertrüdingen 2019

Ja, ich habe es wieder getan und bin auf die Landesgartenschau (LGS) gegangen. Liebe Freunde hatten mich eingeladen und wer kann da schon nein sagen???

Das LGS-Gelände hatte nichts Neues zu bieten. Die gleichen Pflanzbeete, gleiche Pavillons, die gleichen Stände von Tierschützern, ein paar Schafe und Hühner, wie auf jeder LGS. Aber trotzdem ist Wassertrüdingen anderns. Die LGS ist geteilt, im ersten Teil die besagte Langeweile, dann geht die LGS durch das Städtchen und dort hat die Gemeinde echt schöne Kunstinstallationen geschaffen.

Ist das Kunst oder kann das weg?
Alte Gebäude wurden abgerissen und durch interessante Dekorationen ersetzt.

Auch die Schule hat sich beteiligt und eine ganze Baumallee dekoriert, mit Gebeten in den Bäumen oder Blumen aus Flaschendeckeln und

ganz viele bunte Vogelhäuschen.

Im zweiten Teil wurde ein goldener Steg installiert von einem kleinen See hinauf, vorbei an einem Shoji Tor, auf einen Hügel, der früher mal eine Müllhalde war (siehe Beitragsbild oben). Leider fehlen dort noch Pflanzen, aber vielleicht kommt das ja noch.

Shoji Tor von Baron von Süsskind

Was mir auch sehr gut gefiel, dass man in Wassertrüdingen rund um die LGS und auch drinnen ganz viele Flächen mit Bienenweiden angelegt hat. Ein traumhaftes Bild aus Blüten und Farben. Und überall war Musik! Auf etlichen Bühnen gab es Konzerte oder Märchen für Kinder und in der Stadt spielten ebenfalls Musikvereine.

Mein Fazit: hinfahren und sich nicht lange im ersten Teil aufhalten, sondern direkt die Schönheiten in Wassertrüdigen anschauen.

Übrigens war in den Erlanger Nachrichten heute ein Bericht über die 200.000 Besucher. Wir waren leider am Sonntag zu früh da.

 

 

Präriebeet versus Blumenwiese

Präriebeet versus Blumenwiese

Im Rahmen meines Gartenprojektes 2024 suche ich noch die Gestaltung des Eingangsbereiches. Dort muss das Beet leider etwas schmaler werden, damit wir die Einfahrt besser nutzen können, gleichzeitig soll es aber ein schöner Anblick sein, da ich jeden Morgen dort hinschauen, wenn ich aus dem Haus gehe.

Da ich dieses Frühjahr erstmal meine Ressourcen auf das Präriebeet verwendet habe, blieb für das Beet an der Einfahrt nur eine Blumenwiese übrig. Nun im Juli angekommen, ist die Blumenwiese optisch nicht wirklich ein Hingucker. Ich würde dies nur empfehlen für eine Gartenecke, die man nicht wirklich sehen muss.

Blumenwiese im Juli

Ja, es gibt auch ein paar einzelne schöne Blüten, aber…

 

 

 

 

das Präriebeet ist eindeutig schöner und bietet auch viel mehr Blüten.

Präriebeet im Juli

 

Die Anzahl der Insekten ist ebenfalls beim Präriebeet viel höher. Und ein ganz entscheidender Vorteil, das Präriebeet braucht nur ganz selten mal Wasser. Die Blumenwiese hingegen kann nicht ohne regelmäßiges Gießen auskommen, da die kleinen Sämereien sonst natürlich nicht gedeihen können. Deshalb würde ich weiterhin zu Trockenheits-tolerierende Stauden greifen.

Jetzt brauche ich nur noch eine Lösung für mein Beet am Eingang…

Mähroboter – Todesfalle für Tiere

Mähroboter – Todesfalle für Tiere

Am Samstag war wieder in den Nürnberger Nachrichten ein Artikel mit dem Titel „Todesfalle Mähroboter“. Wie auch bei anderen Zeitungen und beim LBV wird darauf hingewiesen, dass die Mähroboter leider nicht halt vor Igel machen. Die Stachelritter rollen sich bei Gefahr zusammen und der Mähroboter fährt bei kleinen Tieren über sie hinweg und tötet sie. Grössere Tiere werden schwer verletzt, weil ihnen z. B. die Schnauze weggeschnitten wird. Insekten finden natürlich auch ihren Tod darin. Falls Ihr ein Gerät besitzt, lasst es bitte nicht nachts laufen, da die Igel nachtaktiv sind. Falls Ihr noch kein Gerät besitzt, dann überlegt Euch den Kauf noch mal. Der Mähroboter macht auch vor Kinderhände oder -füsse nicht halt! Ausserdem ist Gartenarbeit ein guter Sport, alternativ kann man den Rasen auch in eine Blumenwiese umwandeln, dann braucht er nicht mehr jede Woche gemäht werden.

Weiterführende Links:

https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/todliche-gefahr-lauert-im-garten-frankische-igel-haufiger-verletzt-1.9098346?searched=true

https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/was-gar-nicht-geht/rasenroboter/