• Kategorien,  Zeitschriften, Bücher und Fernsehberichte

    Das Kalenderprojekt

    Schon vor einem Jahr habe ich berichtet, dass ich mit Jasmin und Kathi an einem Kalenderprojekt arbeite (siehe https://www.gartenhygge.de/category/allgemein/zeitschriften-buecher-und-fernsehberichte/). Wir haben im Winter dann das Glück gehabt, dass das Team von Pfeffer und Frost https://pfefferundfrost.de/de beschlossen hat, unseren Kalender ins Programm zu nehmen. Seitdem arbeiten wir gemeinsam daran, den Kalender nicht nur schön, sondern auch nachhaltig zu produzieren. Wir wollen nicht nur im Inhalt das nachhaltige Gärtner beschreiben, sondern das Produkt als solches muss diesem Anspruch genügen. Aber seht selber, hier unsere neue Homepage:

    https://permakalender.de

    Wie geht es jetzt weiter? Wir werden in Kürze auf Startnext.com eine Crowd Funding Kampagne starten und wenn alles klappt und wenn ausreichend Kalender bestellt werden, dann wird der Kalender im Winter endlich Wirklichkeit! Für diese Crowd Funding Aktion hatten wir letztens ein Fotoshooting, das Foto oben im Beitrag ist eines davon. Da das Sommerwetter in Franken ja dieses Jahr nicht wirklich stabil ist, haben wir uns nach einem trockenen Platz umgesehen, der aber voller Pflanzen sein musste. Das Gartencenter Dauchenbeck hat uns ihren Markt in Stein nach Öffnungsschluss zur Verfügung gestellt und der Marktleiter hat für uns seinen Feierabend verschoben. Noch mal ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

    https://www.gartenwelt-dauchenbeck.de

     

  • Gartenreisen und -events,  Kategorien

    Landesgartenschau Ingolstadt 2020/2021

    Die Covid 19 Situation hat es zugelassen, dass ich am 30.06.2021 die LGS in Ingolstadt besuchen konnte. Leider bot auch diese Gartenschau nur das altbekannte Konzept der letzten Jahre. Es gab

    • die Blumenhalle, wieder mit schönen Installationen der Floristiker
    • Partnergärten mit chinesischem Garten und einer Installation der russischen Partnerstadt
    • Gärten der Privaten Organisationen, Konzept Nachhaltigkeit
    • moderne Grabgestaltung
    • Wasserspielplatz und einen urbanen Teich
    • die immer gleichen Verkaufsstände
    • und das wie immer sehr einfallslose Catering

    Mir haben die Schaugärten der Gartenbaubetriebe und Gärtnereien sehr gut gefallen. Der Garten der Staudengärtnerei Haid aus Ingolstadt war mein Favorit. Sie haben dort gezeigt, dass nachhaltiges Gärtner nicht heissen muss, den Garten verwildern zu lassen. Sehr schöne Staudenbeete und Dekorationen aus recycelten Materialien, wie dieser Tisch:

    Ein Pflanzentisch

    Ansonsten gab es nur wenig dekorative Bepflanzungen, sondern nur Wildblumenwiesen so weit das Auge reichte. Ja, ich weiss, dass wir alle nachhaltige, insektenfreundliche und Klimawandel taugliche Gärten anlegen sollen, aber dafür brauche ich nicht einen Eintritt von EUR 18,50  verlangen. Nach knapp 2 Stunden hatte ich alles abgelaufen und bis auf die besagten Schaugärten nichts Neues gesehen. Aber erstens bin ich wahrscheinlich nicht die klassische Besucherin und zweitens habe ich einfach schon zu viele Gartenschauen gesehen. Deshalb ist jetzt auch Schluss damit. Dieses Jahr fahre ich noch zur Bundesgartenschau nach Erfurt, aber um die Landesgartenschauen mache ich in Zukunft einen grossen Bogen. Ich möchte aber keinen abhalten sich mal die eine oder andere anzuschauen. Hier der Link zu Ingolstadt https://ingolstadt2020.de. Und zu meinem Favoriten, die Staudengärtnerei Haid: https://www.stauden-haid.de

     

  • Pflanzen

    Eisheilige 2021

    Ich finde, dass man 2021 die Eisheiligen gar nicht gemerkt hat. Es war bei uns im ganzen April und Anfang Mai zu kalt, dass die 15 Grad an den Eisheiligen sich schon ziemlich warm angefühlt haben. Ein Gewinner dieses Wetters ist mein uralter Rhododendron, den ich jedes Jahr ausgraben und weggeben will. Aber wie in jedem Jahr sind die Blüten so schön, dieses Jahr ganz besonders.

    Auch die Frühblüher wie Tulpen und Narzissen sind dieses Jahr ganz besonders ausdauernde Blüher. Die Stauden kommen sehr kräftig, weil der Regen ihnen dieses Jahr sehr gut tut. Die Trockenheit der letzten Jahre, ganz besonders im Frühjahr hat sie doch ziemlich unter Stress gesetzt. Dieses Jahr können sie sich etwas erholen. 

  • Kategorien,  Tiere im Garten

    Wildbienen Einzug

    Bei mir sind im April Wildbienen eingezogen. Ich habe mir ein Bienenhotel mit einer Starterbrut bestellt bei @beehome.deutschland (unbezahlte Werbung). Die Lieferung kam per Post mit einem kleinen Röhrchen mit orangem Deckel und nachdem ich ihn entfernt hatte,  sind sie sofort am nächsten Tag ausgeschwärmt.  Mittlerweile sind schon die ersten Röhrchen versiegelt und jetzt heisst es warten. Die Wildbienen sind übrigens ganz friedlich, ich sitze auf der Terrasse oder mache dort Yoga, dann sie schauen schon mal, ob man nicht doch eine Blüte wäre, aber sind überhaupt nicht lästig.

    Hier nach 2 Wochen mit gefüllten Röhrchen
    Unter dem orangen Verschluss waren die Bienen
  • Gartenreisen und -events,  Kategorien

    Gartenschauen 2021

    Dieses Jahr stehen die Bundesgartenschau in Erfurt und drei Landesgartenschauen im Süden Deutschlands an. Ich verfolge immer die Informationen auf den Webseiten, denn dort werden die Eröffnungsdaten aktuell an die Corona-Situation angepasst. Gerade wurde die Eröffnung in Überlingen wieder verschoben, aufgrund der Notbremse. Wenn Ihr auch so gerne mal wieder los wollt um Euch frische Gartenideen zu holen, hier die Weblinks zu den 4 Schauen, die ich für 2021 geplant hatte:

    Buga in Erfurt: https://www.buga2021.de/pb/buga/home

    LaGa in Ingolstadt: https://ingolstadt2020.de/2021-gehts-los-landesgartenschau-ingolstadt-2020-findet-vom-23-april-bis-3-oktober-2021-statt/

    LaGa in Lindau: https://www.lindau2021.de

    LaGa in Überlingen: https://www.ueberlingen-bodensee.de/landesgartenschau-2021

    Dann drücken wir uns mal die Daumen, dass wir die Möglichkeit diese Schauen zu besuchen.

    (Das Beitragsfoto ist von der LaGa in Würzburg 2018)

  • Kategorien,  Pflanzen

    Unkraut akzeptieren oder bekämpfen?

    Der Frühling ist mehr oder weniger da und was kommt als erstes aus der Erde oder wie man so schön sagt, was läuft als erstes auf? Genau, das Unkraut. Nun gibt es meiner Meinung Wild- oder Unkräuter, die sind eine Bereicherung für den Garten und die Insekten, andere möchte man natürlich gerne in die Flucht schlagen. Dazu gehört natürlich der Giersch, der zwar ein gesundes Kraut ist und als Salat gegessen werden kann, der aber leider durch seine Ausläufer und seine Blühfreudigkeit sich immer weiter ausbreitet und dadurch keine Möglichkeit mehr für andere Pflanzen lässt.  Ein guter Gegenspieler ist der Storchschnabel, darüber habe ich schon berichtet. Gundermann gehört für mich zu den attraktiven Bodendeckern und kann gut in Schach gehalten werden. Wunderschön finde ich den Klatschmohn oder den Lerchensporn. Auch die Taubnessel blüht schon jetzt sehr schön und ist nicht aufdringlich. Diese Kräuter haben den Vorteil, dass sie schon früh im Jahr Nahrung für die Hummeln und Bienen liefern. Also habe ich mich entschieden, dass es Bereiche im Garten gibt, die als „wildes Eck“ auswiesen werden und dort bleibt das Unkraut halt. Im hinteren Bereich meines Gartens soll eine Totholzhecke entstehen und dieses Beet überlasse ich jetzt den diversen Wildkräutern, die dortigen Pflanzen werde ich im Laufe des Frühjahres in den vorderen Teil des Garten setzen. So viel zum Thema: der Garten ist nie fertig. Letztes Jahr hatte ich ein Stück eines Beetes von allen Unkräutern befreit, alles neu eingepflanzt, dann habe ich den Fehler begangen und habe eine Nachtkerze eingesetzt. Ich habe mich sehr über ihre Blühfreude gefreut, allerdings hat sie alles überwuchert und alle Storchschnäbel getötet. Daher bietet es sich an, dieses Stück Beet wieder neu mit den Pflanzen aus dem hinteren Bereich zu bestücken. Dann würde ich mich natürlich freuen, wenn sich die Brennnessel noch dort ansiedelt, falls nicht, dann nehme ich Samen und setze sie dort ein. Aber im restlichen Garten passe ich dann doch auf, dass Giersch und Co noch nicht den Garten übernehmen. 😉

     

    Giersch
    Taubnessel
  • Pflanzen

    Vorfrühling oder Erstfrühling?

    Kommen wir mal wieder zu meinem Lieblingsthema, die Phänologie. Ich beobachte schon seit Jahren, ob und wie sich die Blühzeiten verändern. Die Kornelkirsche hier auf dem Foto zeigt das Ende des Vorfrühling an, dann würde der Erstfrühling beginnen und dort ist eine Zeigerpflanze die Forsythie. So, nun blüht meine Kornelkirsche schon seit Wochen, aber der Frühling steckt fest. Es geht nicht weiter, im Gegenteil, der Spätwinter ist da. Nachts Minusgrade und tagsüber auch max. einstellige Plusgrade. Die Forsythie in der Nachbarschaft blüht auch noch nicht. Interessant ist, dass sich die Jahreszeiten mit jedem Längen und Breitengrad verändern. Vom Südwesten Europas also Portugal bis nach Finnland schafft der Vollfrühling täglich etwas 30 bis 40 Kilometer, d. h. von Portugal bis Finnland vergehen ca. 2 Monate. Meine Freundin in Frankfurt hat schon Erstfrühling, dort blühen bereits die Forsythien. Schauen wir mal, wann es denn bei uns so richtig losgeht, der 21.März, unser kalendarischer Frühlingsanfang, hat leider den Startschuss verpasst.

  • Pflanzen

    Die Frühlingsrufer – Schneeglöckchen

    Nachdem wir vor zwei Wochen noch 2-stellige Minusgrade hatten, kam am Wochenende die Sonne und Temperaturen bis zu 15 Grad plus! Und die Frühblüher kamen aus der Erde. Eigentlich sollten man erwarten, dass die Schneeglöckchen nun alleine da waren, denn sie sind eine Zeigerpflanze für den Vorfrühling. Aber nein, auch die Krokusse und selbst die Osterglocken haben schon ihre Blätter und sogar die Blüten ans Licht geschoben. Unter den Temperaturen der letzten Woche und für Mitte Februar viel zu früh. Hoffen wir, dass sie überleben und schön blühen. Aber zurück zu den Schneeglöckchen, ich habe ein kleines Märchen gefunden, dass ich mir Euch teilen möchte:

    Demnach vergaß Gott, als er den Schnee schuf, ihm Farbe zu verleihen. Daraufhin ging der Schnee von Blume zu Blume und bat sie, ihm etwas von ihrer prachtvollen Farbe abzugeben. Die eitlen Blumen dachten nicht daran – nur das Schneeglöckchen willigte ein und als Dank blüht es seither als Einzige im Winter.

    Genießt den Vorfrühling und die wundervollen Frühblüher.

  • Zeitschriften, Bücher und Fernsehberichte

    Die Elfe Tessa

    Vielleicht haben sich einige gefragt, warum es keine neuen Beiträge für meinen Gartenblog über den Winter gegen hat. Den Grund seht ihr im Beitragsbild – Tessa.

    Tessa ist die Heldin in meinem Kinderbuch, gezeichnet von Tina Gebhardt. Tessa ist eine Elfe, die ihr Zuhause verliert und in einem Garten Unterschlupf findet. Dort erlebt sie kleine Abenteuer und lernt viel über nützlich Pflanzen im Garten.

    Ich habe über den Winter die Geschichten zu Ende geschrieben und mit Hilfe von Jasmin Köchl das Exposé fertig gemacht. Letzte Woche gingen die Schreiben an die Verlage raus und nun hoffe ich, dass sich ein Verlag für das Buch interessiert.

    Und was habe ich für 2021 geplant? Na ja, von Planung kann man in der Pandemie ja nicht wirklich reden. Meine Reise zur Chelsea Flower Show wurde auf den Herbst verschoben, weitere Reisen nicht geplant. Im Garten stehen einige Arbeiten an, aber der Winter kommt ja mit aller Macht zurück. Ansonsten habe ich viele Themen gesammelt, die ich im Laufe des Jahres hier veröffentlichen möchte. Dafür muss ich aber jetzt endlich mal ran an mein Fotoarchiv. Durch Systemwechsel habe ich für viele Jahre die Überschriften der Ordner verloren und finde natürlich nicht mehr die Fotos, die ich gerade für einen Artikel brauche. Und dann plane ich für 2022 eine Pflanzenporträt Serie, aber dafür steht auch erstmal wieder Fotografieren auf dem Programm.

    Nun wünsche ich Euch, dass ihr den Wintereinbruch gut übersteht und bleibt gesund!

  • Gartenreisen und -events,  Kategorien

    Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort

    Da unser Nordsee-Urlaub so verregnet war, kam ich auf dem verfrühten Heimweg noch in den Genuss eines Zwischenstopps auf der LaGa in KaLiFo. Na ja Genuss, darüber kann man streiten. Diese Gartenschau hat zwei Teile, ein Teil ist rund um das Kloster Kamp und dort haben die Gartenplaner Bienenwiesen und Beet mit einheitlicher Bepflanzung im Stile der alten Gärten angelegt. Wenn man in den alten Teil des Kloster Kamps geht, muss man sagen, dass diese Original-Bepflanzung eindeutig schöner ist. Schaut selbst.

    Das Kloster Kamp
    Die neue Bepflanzung

     

     

     

     

     

    und sein Garten

     

    Der zweite Teil ist auf einem alten Zechengelände und vereint die alten Gebäude dort mit einigen Schaugärten und Installationen. Ich muss sagen, leider nichts neues. Auch die Blumenhalle ist wie immer, zwar schön gemacht, aber auch nicht, was einer alten Gärtnerin wie mir ganz neue Impulse geben würde. Schön war die Installation von dem Künstler Rainer Bonk, von dem auch die Blauen Schafe in meinem Garten sind. Sie stellt Erdmännchen als Bergarbeiter dar, die das Gold des Bodens fördern. (Foto siehe oben) Es wurde auch gezeigt, was alles wächst, wenn man nichts tut. Sorry, aber das sehe ich jeden Tag in meinem Garten. Viel Wiese, einige Tiere und die üblichen Verkaufsstände.

    Fazit: Wenn Ihr schon mal da seid, geht gerne hin, sie ist noch bis 27.10. geöffnet. Eine Reise extra für diese LGS ist m. E. nicht lohnenswert. Auch der Eintritt von 18,50 EUR ist nicht wirklich günstig und man muss lange laufen für einige hübsche Bepflanzungen.

    https://www.kamp-lintfort2020.de