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Kategorie: Gartenprojekt

Gartenprojekt 2024 vollendet?

Gartenprojekt 2024 vollendet?

So langsam kommt mein Garten zur Vollendung. Natürlich ist er niemals fertig, es müssen immer mal Bereiche geändert werden, weil z. B. die Pflanzen für den Standort nicht geeignet sind. Aber dieser Sommer, der bisher nicht heiss war und immer mal Regen geboten hat, hat gezeigt, dass wirklich keine freie Erde mehr zu sehen ist, d. h. ich kann nichts mehr einpflanzen. Es sind manche Pflanzen jetzt im dritten Jahr am Standort, andere, wie das Präriebeet erst im ersten Jahr, aber trotzdem ist alles üppig gewachsen. Vielleicht habt Ihr mal Lust die alten Einträge vom letzten Jahr anzuschauen, wie winzig die Pflanzen waren und heute ist alles Hüfthoch! Ich werde mich jetzt auf die Pflege konzentrieren und bin sehr gespannt, wie die Pflanzen den Klimawandel mitgehen.

Aber keine Angst, es wird mir nicht langweilig. Ich arbeite derzeit an drei Buchprojekten und dann würde ich auch gerne dem Blog noch ein neues Gesicht geben. Lasst Euch überraschen, was noch kommt!

PS: Auf Instagram habe ich gestern meinen #offenergartenvirtuell gepostet!

Neuer Bewohner im Vorgarten

Neuer Bewohner im Vorgarten

Was lange wärt, wärt endlich gut!

Endlich konnte ich im April mit der Bepflanzung des Vorgartens beginnen. Einen Tag vor dem Corona-Shot-Down war ich noch in der Baumschule Fees in Baiersdorf und habe meine Gehölze ausgesucht. Ich habe dabei besonderen Wert darauf gelegt, dass die Sträucher Blüten bieten für die Insekten und im Verlauf des Jahres auch Beeren für die Vögel bieten. Und sie haben auch eine schöne Herbstfärbung und können geschnitten werden, was bei einer Einfahrt auch wichtig ist. Leider durfte ich dann nicht mehr die Gehölze mit unserem Hänger abholen, sondern bat meinen Landschaftsgärtner, Alessandro Alfano, sie mir mitzubringen. Dies klappen dann auch, sodass ich ans einpflanzen gehen konnte. Hier haben mich unsere Nachbarn unterstützt, natürlich immer mit dem richtigen Abstand. Nun begrüße ich in meinem Garten:

Euonymus alatus ‚Compactus‘ – Korkspindelstrauch
Virburnum bodnantense ‚Dawn‘ – Duftschneeball
Amelanchier laevis – Felsenbirne
Sambucus nigra ‚Black Lace‘ – Holunder
Ligustrum vulgare ‚Atrovirens‘
Elaeagnus angustifolia – Ölweide
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Liebe Leserinnen und Leser meines Blog, zum Jahresende möchte ich Euch noch eine geruhsame und hyggelig Weihnachtszeit wünschen und ganz viel Glück für 2020!

Allzeit einen grünen Daumen und viel Spass bei Euren grossen oder kleinen Gartenprojekten in 2020 wünscht Euch Eure Sabine

In 2020 wird es einige Änderungen am Blog geben und auch ein neues Projekt. Was es ist verrate ich im neuen Jahr.

(Das Titelfoto habe ich in Iphofen aufgenommen.)

Bloggerin in Aktion

Bloggerin in Aktion

Ich hatte letztens die Fotografin Melanie Müller in meinem Garten und sie hat ein paar bezaubernde Fotos von mir im Garten gemacht. Das hat natürlich Seltenheitswert, denn sonst stehe ich ja immer hinter der Kamera. Ein paar möchte ich mit Euch teilen.

Hier seht Ihr mich bei meiner Lieblingstätigkeit – fotografierend.

Dies mal in schrulliger Verkleidung – englische Gärtnerin 🙂

Hier seht Ihr meine zweite Lieblingsbeschäftigung, das Stöbern in Gartenbüchern.

Posing im Staudenbeet, ziemlich ungewöhnlich.

Das Arbeiten haben wir diesmal ausgeblendet, vielleicht gibt es noch mal eine Arbeitssession. Vielen Dank noch mal an Melanie für das kurzweilige und lustige Shooting!

Wichtig! Alle Fotos von Melanie Müller https://www.melaniemueller-fotografie.de

 

Hochbeet – ein Erfahrungsbericht

Hochbeet – ein Erfahrungsbericht

Ich war in diesem Jahr nicht mit allem erfolgreich, was ich so aufs Hochbeet gesetzt habe. Der Pflücksalat kam gut, aber zu viel auf einmal. Die ersten Kräuter und Tomaten sind eingegangen, war wohl etwas zu früh gewesen. Dann gingen Petersilie und Schnittlauch ganz toll in die Höhe, die Petersilie bekam irgendwie Flecken, also Ernte nicht doch doll. Die zweiten Tomaten haben gut getragen, aber dann Mehltau bekommen.

Letzte Ernte

Die zwei Erdbeerpflanzen kümmern vor sich hin und wenn dann mal eine Erdbeere dran kommt, schmeckt sie scheußlich. Also habe ich jetzt beschlossen, dass im Herbst ein paar nette Blumen auf Hochbeet kommen, ich habe ein paar Mini-Chrysanthemen gepflanzt. Und nächstes Jahr gibt es nur Kräuter und Blumen. Mal sehen, wie es dann wird.

Präriebeet versus Blumenwiese

Präriebeet versus Blumenwiese

Im Rahmen meines Gartenprojektes 2024 suche ich noch die Gestaltung des Eingangsbereiches. Dort muss das Beet leider etwas schmaler werden, damit wir die Einfahrt besser nutzen können, gleichzeitig soll es aber ein schöner Anblick sein, da ich jeden Morgen dort hinschauen, wenn ich aus dem Haus gehe.

Da ich dieses Frühjahr erstmal meine Ressourcen auf das Präriebeet verwendet habe, blieb für das Beet an der Einfahrt nur eine Blumenwiese übrig. Nun im Juli angekommen, ist die Blumenwiese optisch nicht wirklich ein Hingucker. Ich würde dies nur empfehlen für eine Gartenecke, die man nicht wirklich sehen muss.

Blumenwiese im Juli

Ja, es gibt auch ein paar einzelne schöne Blüten, aber…

 

 

 

 

das Präriebeet ist eindeutig schöner und bietet auch viel mehr Blüten.

Präriebeet im Juli

 

Die Anzahl der Insekten ist ebenfalls beim Präriebeet viel höher. Und ein ganz entscheidender Vorteil, das Präriebeet braucht nur ganz selten mal Wasser. Die Blumenwiese hingegen kann nicht ohne regelmäßiges Gießen auskommen, da die kleinen Sämereien sonst natürlich nicht gedeihen können. Deshalb würde ich weiterhin zu Trockenheits-tolerierende Stauden greifen.

Jetzt brauche ich nur noch eine Lösung für mein Beet am Eingang…

Gartenprojekt 2024 – Folge 2

Gartenprojekt 2024 – Folge 2

Umzug der Gehölze und Pflanzen

Im Frühjahr 2017 war es soweit, die Gehölze aus meinem Garten zogen um.

Mit Hilfe unseres Gärtners Alessandro Alfano zogen wir 25 (!) Gehölze um, darunter Felsenbirnen (Amelanchier Lamarckii), Zaubernuss (Hamamelis intermedia ‚Arnold Promise‘), Kornelkirsche (Cornus mal), Hortsensien usw. Auch eine Quitte (Cyndonia) zog mit um, in einem früheren Beitrag könnt Ihr sehen, wie schön sie angegangen ist. Und wirklich, bis auf eine kleine Rispenhortensie (Hydrangea paniculata ‚Little Limelight‘) ging alles wunderschön an. Die Arbeit hat sich gelohnt, Insekten und Vögel fanden die neuen Bewohner des Gartens toll.

Blühende Sträucher nach dem Umzug

Nun kam der Herbst 2017 und mit der Hilfe von Freunden ging es an den Umzug der Stauden und Rosen. Alleine 100 Elfenblumen (Epimedium sulphureum) mussten umgepflanzt werden. Insgesamt haben wir ca. 350 Stauden umgezogen. Auch hierbei gab es nur 4 Ausfälle, obwohl wir die Rosen und ca. 50 Stauden erstmal in ein Zwischenbeet eng zusammen setzten mussten. In 2018 haben trotz der Dürre alle geblüht und teilweise schöner als im alten Garten. Der Boden ist wohl sehr gut und hat den Pflanzen gute Nahrung geboten.

Das Zwischenlager für Stauden

Nach diesem Kraftakt war ich sehr froh, dass endlich der Winter kam und ich mit der Planung des restlichen Gartens auf der Couch sitzend beginnen konnte. Davon mehr in Folge 3.

Garten Projekt 2024: Folge 1

Garten Projekt 2024: Folge 1

Wie alles begann

Wir hatten im Jahr 2016 die Chance bekommen, ein altes Haus mit einem relativ grossen Grundstück zu kaufen. Mein Gärtnerherz hat natürlich sofort „Ja“ gerufen und nach 5 Tage Bedenkzeit haben wir uns in das Abenteuer gestützt und haben das Haus gekauft. Die Dinge, die alle bei der Renovierung passiert sind, möchte ich hier lieber unerwähnt lassen, sonst kauf niemand mehr ein gebrauchtes Haus. Aber so ist es halt, man weiss nie, was hinter der nächsten Wand so alles an Überraschungen lauert.

Jetzt aber zum Garten: Die Anlage des Garten stammte aus den 70 bis 80ziger Jahren und bestand zum Größtenteils auf riesigen Koniferen. Ein bisschen Wiese und ein paar Staudenbeete, grösstenteils mit Unkraut überwuchert. Nun wollte ich natürlich möglichst viel erhalten und nur einige meiner Pflanzen aus meinem vorherigen Garten umziehen. Aber wie beim Haus, kam es auch beim Garten ganz anders. Unser GaLa Bauer in Möhrendorf hat mit mir den Garten inspiziert und meinte nur, dass alle Koniferen „ausgewachsen“ sind, d. h. Sie waren innen total hohl bzw. braun, damit konnte man sie auch nicht mehr in Form schneiden. Die Buchbäume waren alle befallen und ebenfalls braun, einzige Ausnahme bildeten die Eiben, die einen Rückschnitt nicht übel nehmen. Zeitgleich wollten die Nachmieter in unserem vorherigen Haus nichts von unseren Pflanzen haben, damit war meine Entscheidung recht schnell getroffen, die alten Koniferen raus und meinen ganzen Pflanzen umziehen.

Nach der Fällaktion sah der Garten natürlich schrecklich aus, die Eiben waren nur noch ein Gerippe ohne grün. Ich atmete tief durch und sagte mir, das wird schon und es wurde. 

Wenn Ihr mögt, lest weiter in Folge 2.

Nach der Fällaktion