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    Notbewässerung Präriebeet

    Die Pflanzen auf meinem Präriebeet sind wirklich hart im nehmen, aber irgendwann sind auch deren Kraftreserven aufgebraucht und sie brauchen Wasser. Uns stehen ja eine Woche mit über 30 Grad und Wind bevor, sodass ich doch beschlossen habe, die Pflanzen zu giessen, nur wie?

    Der alte Viereckregner, der das Wasser hoch bringt und weit verteilt, ist verschwunden. Mein kleiner runder Classic Regner ist nicht geeignet dort grossflächig und ausdauern zu bewässern. Den nutze ich weiterhin um ihn unter die Gehölze zustellen und dort mit wenig Wasser mindestens 15 Minuten dort die Erde zu durchtränken. Das hat den Vorteil, dass die Blätter nicht so nass werden und die Verdunstung sich in Grenzen hält. Aber zurück zum Problem Präriebeet mit Stauden und Gräser, die zwischen 1 Meter und 1,5 Meter hoch sind. Ich fand unsere alten Hozelok Kreisregner, aber auch die müssten höher stehen, sagte ich überlegend zu meinem Mann. Er fuhr in den Baumarkt, kaufte Rohre und konstruierte zwei Halterungen für die Kreisregner und nun können wir die Notbewässerung durchführen. Schon toll, wenn man einen gelernten Schlosser im Haus hat! 🙂

    Mein uralter Classic Beregner
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    Dünger mal anders

    Ich habe gestern in der Zeitung gelesen, dass die Schafwolle ein guter Dünger sein soll. Er soll ähnlich wirken, wie Hornspäne. Das hat mich dann doch neugierig gemacht. Falls jemand schon Erfahrung damit hat, wäre ich sehr dankbar für eine Rückmeldung. Ich werde das auch mal ausprobieren, fragt sich nur, wo ich die Wolle hier in der Gegend bekommen kann. Schäfereien gibt es hier nicht, nur ein paar Hobbyschäfer. Sobald ich meinen Test durchführe, melde ich mich wieder auf diesem Kanal. 

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    Arbeitshandschuhe – mein Drama

    Leider habe ich Handschuhgröße 6,5 oder 7, da scheiden die meisten Arbeitshandschuhe aus, da sie erst ab Größe 9 anfangen. Man findet dann gerne pinkfarbene Handschuhe im Baumarkt oder Gartencenter ohne richtiger Schutzfunktion, sehen halt schick aus für die „Dame“ des Gartens.

    Wie Ihr auf dem Foto seht, habe ich jede Menge Gartenhandschuhe, aber so richtig zufrieden bin ich nicht. Hier mal der Überblick von oben links nach unten rechts:

     

    • Rosenhandschuhe von Dehner: die sind recht robust, nur Wildrosendornen (eigentlich Stacheln) kommen durch, ansonsten ein guter Schutz. Darunter leidet natürlich die Feinfühligkeit, aber man kann nicht alles haben. Man schwitz auch nicht darin.
    • Baumwollhandschuhe von Gardena und Wolf, die sind mal nett im Sommer, wenn man Unkraut pflückt. Sobald es allerdings etwas feucht ist, hat man natürlich nasse Finger, dafür schwitzt man darin aber nicht. Sie halten aber auch keine Piekser ab.
    • Gummihandschuhe von Gardena, deren Funktion erschließt sich mir nicht. Sie sind weder dicht (man bekommt schmutzige Finger), noch verhindern sie das Schwitzen, für mich ein Fehlkauf.
    • Grüne Nitril Handschuhe von Dehner, ein noch größerer Fehlkauf! Sie sind total steif, Unkraut pflücken geht gar nicht, es sterben mir echt die Finger nach ein paar Minuten ab. Ich nehme sie höchstens, wenn ich mal kurz einen Schlauch aufrollen möchte, ohne schmutzige Finger zu bekommen.
    • Gelbe Nitril Handschuhe von Hornbach, derzeit für mich das Beste, was man hier im Umkreis bekommen kann. Sie sind absolut dicht, man fühlt aber alles und kann damit gut arbeiten, selbst Rosen schneiden geht. Nachteil ist natürlich, dass man in den Dingern schwitzt. Deshalb habe ich immer 2 Paare in Gebrauch und wechsle sie ab.
    • Die besten Handschuhe der Firma Clicks, kann man aber hier im Umkreis nicht mehr kaufen. Vielleicht weil sie vergleichsweise teuer sind? Dann werde ich sie irgendwann CO2 unneutral bestellen müssen. Sie sind zwar auch wie die gelben Nitrilhandschuhe, aber langlebiger.

     

    Solltet Ihr Tipps für mich haben, würde ich mich über einen Kommentar oder Mail sehr freuen. Vielleicht möchte mich ja eine Firma mit ihren Handschuhen sponsern? 🙂

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    Fiskars® Spaten

    Unbeauftragte und unbezahlte Werbung

    Wir haben in unserem Gartenhaus mindestens 4 Spaten, aber der begehrteste ist der Spaten von der Fa. Fiskars®. Die Besonderheit seht Ihr auf dem Foto, das Blatt des Spatens ist spitz. Damit kommt man der leicht in den Boden, auch wenn man dort viel altes Wurzelwerk hat oder einen schweren, verdichteten Boden. Wir haben ihn damals in Dänemark gekauft, weil Fiskars® ja auch für Ergonomie steht und entsprechend teuer war. Erst habe ich ihn „geschont“, hatte ja noch 4 andere. Mittlerweile denke ich nicht mehr im Traum daran mit einem anderen Spaten zu arbeiten, er ist einfach super.

    Spitz zulaufendes Blatt

     

     

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    Kein Plastik mehr im Garten?

    Die allgemeine Diskussion über die Verschmutzung der Meere und die Müllexporte nach Afrika und Asien, haben mich veranlasst über Plastik im Garten nachzudenken. Um Pflanzen hochzubinden, habe ich in der Vergangenheit immer die Plastikhalter, Draht mit Plastik umwickelt und die Art Kabelbinder benutzt. Meistens hielten sie nur eine Saison und brachen dann aufgrund der Witterung.

    Dieses Jahr dachte ich mir, mache ich es anders. Die Hortensien werden mit Jutestreifen hochgebunden, die Rosen mit Gartenbindfaden, die zarten Clematisstengel mit dem guten alten Bast. Also auf ins Gartencenter und alles gekauft. Der einzige Schönheitsfehler an dem Vorhaben, ist die Umverpackung. Alles ist in Plastik verpackt, verschweißt und sogar doppelt verpackt! Nachdem ich alles zum Gebrauch hergerichtet hatte, durfte ich erstmal den Berg Plastik im Gelben Sack entsorgen.

    Fazit:

    Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sich wenigstens das Material als haltbarer erweist und im Anschluss besser für die Umwelt entsorgt werden kann.

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    Dürre in Deutschland 2018

    Der Sommer 2018 war nicht nur in Franken viel zu trocken. Wir hatten seit Ostern keinen nennenswerten Niederschlag mehr. Ich musste daher meinen Vorsatz aufgeben, dass ich nur in Notfällen wässere, denn der Notfall war zur Regel geworden. Warum soll man die Pflanzen denn erstmal leiden lassen? Damit sie tiefe Wurzeln entwickeln, dies ist besonders bei Gehölzen wichtig. Wenn sie keine Not haben, bleiben die Wurzeln an der Oberfläche und die Pflanzen werden anfällig. Da mein ganzer Garten in 2017 und 2018 erst angelegt wurde (und noch wird), musste ich mir etwas einfallen lassen.Wie habe ich also meine Pflanzen gepflegt? 

    Ich habe den Garten in 4 Teile aufgeteilt und habe jeden Abend nur einen Teil gegossen. Ich habe einen alten Gardena Flächenregner Boogie und da habe ich das Wasser ganz klein gestellt, sodass es nur auf den Boden lief, immer 15 Minuten an einem Gehölz und den angrenzenden Stauden. Durch die langsame Wasserzufuhr, konnte das Wasser schön einsickern und hielt die Pflanzen wieder für 4 – 5 Tage fit. Am nächsten Abend dann der nächste Abschnitt usw. Nächstes Jahr will ich Tropfschläuche verlegen, obwohl ich etwas skeptisch bin, ob sich die kleinen Löcher nicht so schnell zusetzen. Aber jetzt freue ich mich erstmal, dass die Pflanzen überlegt haben und hoffe, auf etwas mehr Regen im Herbst und Winter.