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Kategorie: Produkte

Arbeitshandschuhe – mein Drama

Arbeitshandschuhe – mein Drama

Leider habe ich Handschuhgröße 6,5 oder 7, da scheiden die meisten Arbeitshandschuhe aus, da sie erst ab Größe 9 anfangen. Man findet dann gerne pinkfarbene Handschuhe im Baumarkt oder Gartencenter ohne richtiger Schutzfunktion, sehen halt schick aus für die „Dame“ des Gartens.

Wie Ihr auf dem Foto seht, habe ich jede Menge Gartenhandschuhe, aber so richtig zufrieden bin ich nicht. Hier mal der Überblick von oben links nach unten rechts:

 

  • Rosenhandschuhe von Dehner: die sind recht robust, nur Wildrosendornen (eigentlich Stacheln) kommen durch, ansonsten ein guter Schutz. Darunter leidet natürlich die Feinfühligkeit, aber man kann nicht alles haben. Man schwitz auch nicht darin.
  • Baumwollhandschuhe von Gardena und Wolf, die sind mal nett im Sommer, wenn man Unkraut pflückt. Sobald es allerdings etwas feucht ist, hat man natürlich nasse Finger, dafür schwitzt man darin aber nicht. Sie halten aber auch keine Piekser ab.
  • Gummihandschuhe von Gardena, deren Funktion erschließt sich mir nicht. Sie sind weder dicht (man bekommt schmutzige Finger), noch verhindern sie das Schwitzen, für mich ein Fehlkauf.
  • Grüne Nitril Handschuhe von Dehner, ein noch größerer Fehlkauf! Sie sind total steif, Unkraut pflücken geht gar nicht, es sterben mir echt die Finger nach ein paar Minuten ab. Ich nehme sie höchstens, wenn ich mal kurz einen Schlauch aufrollen möchte, ohne schmutzige Finger zu bekommen.
  • Gelbe Nitril Handschuhe von Hornbach, derzeit für mich das Beste, was man hier im Umkreis bekommen kann. Sie sind absolut dicht, man fühlt aber alles und kann damit gut arbeiten, selbst Rosen schneiden geht. Nachteil ist natürlich, dass man in den Dingern schwitzt. Deshalb habe ich immer 2 Paare in Gebrauch und wechsle sie ab.
  • Die besten Handschuhe der Firma Clicks, kann man aber hier im Umkreis nicht mehr kaufen. Vielleicht weil sie vergleichsweise teuer sind? Dann werde ich sie irgendwann CO2 unneutral bestellen müssen. Sie sind zwar auch wie die gelben Nitrilhandschuhe, aber langlebiger.

 

Solltet Ihr Tipps für mich haben, würde ich mich über einen Kommentar oder Mail sehr freuen. Vielleicht möchte mich ja eine Firma mit ihren Handschuhen sponsern? 🙂

Fiskars® Spaten

Fiskars® Spaten

Unbeauftragte und unbezahlte Werbung

Wir haben in unserem Gartenhaus mindestens 4 Spaten, aber der begehrteste ist der Spaten von der Fa. Fiskars®. Die Besonderheit seht Ihr auf dem Foto, das Blatt des Spatens ist spitz. Damit kommt man der leicht in den Boden, auch wenn man dort viel altes Wurzelwerk hat oder einen schweren, verdichteten Boden. Wir haben ihn damals in Dänemark gekauft, weil Fiskars® ja auch für Ergonomie steht und entsprechend teuer war. Erst habe ich ihn „geschont“, hatte ja noch 4 andere. Mittlerweile denke ich nicht mehr im Traum daran mit einem anderen Spaten zu arbeiten, er ist einfach super.

Spitz zulaufendes Blatt

 

 

Kein Plastik mehr im Garten?

Kein Plastik mehr im Garten?

Die allgemeine Diskussion über die Verschmutzung der Meere und die Müllexporte nach Afrika und Asien, haben mich veranlasst über Plastik im Garten nachzudenken. Um Pflanzen hochzubinden, habe ich in der Vergangenheit immer die Plastikhalter, Draht mit Plastik umwickelt und die Art Kabelbinder benutzt. Meistens hielten sie nur eine Saison und brachen dann aufgrund der Witterung.

Dieses Jahr dachte ich mir, mache ich es anders. Die Hortensien werden mit Jutestreifen hochgebunden, die Rosen mit Gartenbindfaden, die zarten Clematisstengel mit dem guten alten Bast. Also auf ins Gartencenter und alles gekauft. Der einzige Schönheitsfehler an dem Vorhaben, ist die Umverpackung. Alles ist in Plastik verpackt, verschweißt und sogar doppelt verpackt! Nachdem ich alles zum Gebrauch hergerichtet hatte, durfte ich erstmal den Berg Plastik im Gelben Sack entsorgen.

Fazit:

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sich wenigstens das Material als haltbarer erweist und im Anschluss besser für die Umwelt entsorgt werden kann.

Dürre in Deutschland 2018

Dürre in Deutschland 2018

Der Sommer 2018 war nicht nur in Franken viel zu trocken. Wir hatten seit Ostern keinen nennenswerten Niederschlag mehr. Ich musste daher meinen Vorsatz aufgeben, dass ich nur in Notfällen wässere, denn der Notfall war zur Regel geworden. Warum soll man die Pflanzen denn erstmal leiden lassen? Damit sie tiefe Wurzeln entwickeln, dies ist besonders bei Gehölzen wichtig. Wenn sie keine Not haben, bleiben die Wurzeln an der Oberfläche und die Pflanzen werden anfällig. Da mein ganzer Garten in 2017 und 2018 erst angelegt wurde (und noch wird), musste ich mir etwas einfallen lassen.Wie habe ich also meine Pflanzen gepflegt? 

Ich habe den Garten in 4 Teile aufgeteilt und habe jeden Abend nur einen Teil gegossen. Ich habe einen alten Gardena Flächenregner Boogie und da habe ich das Wasser ganz klein gestellt, sodass es nur auf den Boden lief, immer 15 Minuten an einem Gehölz und den angrenzenden Stauden. Durch die langsame Wasserzufuhr, konnte das Wasser schön einsickern und hielt die Pflanzen wieder für 4 – 5 Tage fit. Am nächsten Abend dann der nächste Abschnitt usw. Nächstes Jahr will ich Tropfschläuche verlegen, obwohl ich etwas skeptisch bin, ob sich die kleinen Löcher nicht so schnell zusetzen. Aber jetzt freue ich mich erstmal, dass die Pflanzen überlegt haben und hoffe, auf etwas mehr Regen im Herbst und Winter.