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    Das Kalenderprojekt

    Schon vor einem Jahr habe ich berichtet, dass ich mit Jasmin und Kathi an einem Kalenderprojekt arbeite (siehe https://www.gartenhygge.de/category/allgemein/zeitschriften-buecher-und-fernsehberichte/). Wir haben im Winter dann das Glück gehabt, dass das Team von Pfeffer und Frost https://pfefferundfrost.de/de beschlossen hat, unseren Kalender ins Programm zu nehmen. Seitdem arbeiten wir gemeinsam daran, den Kalender nicht nur schön, sondern auch nachhaltig zu produzieren. Wir wollen nicht nur im Inhalt das nachhaltige Gärtner beschreiben, sondern das Produkt als solches muss diesem Anspruch genügen. Aber seht selber, hier unsere neue Homepage:

    https://permakalender.de

    Wie geht es jetzt weiter? Wir werden in Kürze auf Startnext.com eine Crowd Funding Kampagne starten und wenn alles klappt und wenn ausreichend Kalender bestellt werden, dann wird der Kalender im Winter endlich Wirklichkeit! Für diese Crowd Funding Aktion hatten wir letztens ein Fotoshooting, das Foto oben im Beitrag ist eines davon. Da das Sommerwetter in Franken ja dieses Jahr nicht wirklich stabil ist, haben wir uns nach einem trockenen Platz umgesehen, der aber voller Pflanzen sein musste. Das Gartencenter Dauchenbeck hat uns ihren Markt in Stein nach Öffnungsschluss zur Verfügung gestellt und der Marktleiter hat für uns seinen Feierabend verschoben. Noch mal ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

    https://www.gartenwelt-dauchenbeck.de

     

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    Die Elfe Tessa

    Vielleicht haben sich einige gefragt, warum es keine neuen Beiträge für meinen Gartenblog über den Winter gegen hat. Den Grund seht ihr im Beitragsbild – Tessa.

    Tessa ist die Heldin in meinem Kinderbuch, gezeichnet von Tina Gebhardt. Tessa ist eine Elfe, die ihr Zuhause verliert und in einem Garten Unterschlupf findet. Dort erlebt sie kleine Abenteuer und lernt viel über nützlich Pflanzen im Garten.

    Ich habe über den Winter die Geschichten zu Ende geschrieben und mit Hilfe von Jasmin Köchl das Exposé fertig gemacht. Letzte Woche gingen die Schreiben an die Verlage raus und nun hoffe ich, dass sich ein Verlag für das Buch interessiert.

    Und was habe ich für 2021 geplant? Na ja, von Planung kann man in der Pandemie ja nicht wirklich reden. Meine Reise zur Chelsea Flower Show wurde auf den Herbst verschoben, weitere Reisen nicht geplant. Im Garten stehen einige Arbeiten an, aber der Winter kommt ja mit aller Macht zurück. Ansonsten habe ich viele Themen gesammelt, die ich im Laufe des Jahres hier veröffentlichen möchte. Dafür muss ich aber jetzt endlich mal ran an mein Fotoarchiv. Durch Systemwechsel habe ich für viele Jahre die Überschriften der Ordner verloren und finde natürlich nicht mehr die Fotos, die ich gerade für einen Artikel brauche. Und dann plane ich für 2022 eine Pflanzenporträt Serie, aber dafür steht auch erstmal wieder Fotografieren auf dem Programm.

    Nun wünsche ich Euch, dass ihr den Wintereinbruch gut übersteht und bleibt gesund!

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    Gärtner ist Sport!

    Das ist für einen Sportmuffel wie mich schon mal eine gute Nachricht! Inspiriert von einem Artikel aus dem RHS Magazin „Garden“ von Lia Leendertz, habe ich mal recherchiert, ob das stimmt. Ja, wenn man im Garten Arbeiten, wie Umgraben oder Beete bepflanzen, das Laufen durch den Garten (an einem Samstag schaffe ich locker 10000 Schritte), bücken und andere Schweißtreibende Aufgaben bewältigt, ist das Sport. Es ist genauso effektiv wie z. B. Walken. Man ist an frischer Luft und das Grün entspannt Auge und Seele. Ich finde, dass so langweilige Arbeiten, wie Unkraut jäten, einen Flow bewirken, das Gehirn kann endlich mal auf Autopilot schalten. Auch ein Muskelkater soll es ja nach ausgiebigem Gärtnern geben, das liegt daran, dass man einfach mal andere Muskeln gebraucht, als z. B. bei der bekannten Sportart. Sogar die Fettpölsterchen sollen schmelzen, hauptsächlich in der etwas anstrengenden Frühjahrs Saison. Allerdings sind das genussvolle Kaffeetrinken mit leckerem Kuchen oder der Aperol Spritz am Abend zwar nicht gewichtsmindernd, aber sie haben einen hohen Entspannungsfaktor. 🙂

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    Unser Garten in den Erlanger Nachrichten!

    Vielleicht hat der eine oder andere es gelesen, in der Serie Gärten aus der Region, war ein Bericht über unseren Garten in der Zeitung.

    Herr Schreiter hat uns besucht und ein Interview mit mir geführt. Anschliessend den Garten fotografiert. Das war schon ein tolles Erlebnis und ich freue mich, dass der Bericht so schön geworden ist. Ich hoffe, dass ich vielleicht einige Leser motivieren konnte, den Garten attraktiver für Insekten und Vögel zu gestalten. Gerne beantworte ich Eure Fragen. Email-Adresse findet Ihr im Impressum.

    Für alle, die den Bericht nicht gesehen haben, hier der Link:

    https://www.nordbayern.de/region/erlangen/ein-prariebeet-in-mohrendorf-1.10331893?searched=true

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    Sind die Jahreszeiten noch gültig?

    Bereits Karl Förster hat Anfang des 19. Jahrhunderts beobachtet, dass wir nicht 4 Jahreszeiten – Winter – Frühling – Sommer – Herbst, haben, sondern 7. Mittlerweile geht die moderne Phänologie von 10 Jahreszeiten aus, z. B. in Vor-Frühling, Erstfrühling und Vollfrühling. Diese Jahreszeiten werden anhand von Zeigerpflanzen bestimmt. Die Zeigerpflanzen sind nur für eine bestimmte Region anzuwenden. Auch sind die Jahreszeiten weniger oder gar nicht mehr ausgeprägt, je näher man dem Äquator kommt. Was bringt uns nun diese weitere Unterteilung der Jahreszeiten? Sie hilft uns, z. B. das Ende des Winters zu bestimmen und wir können dann gewisse Arbeiten im Garten vornehmen. Wir können anhand der Zeigerpflanzen beobachten, ob wir es wirklich mit Klimawandel oder nur mit Wetter zu tun haben. Der deutsche Wetterdienst hat Naturbeobachtungsgruppen, die genau das dokumentieren. Ich habe zum Beispiel beobachtet, dass Blühzeiten früher starten, als vor Jahren und die Dauer der Blühzeiten sich verkürzen. Die schöne Felsenbirne blüht bei mir im Garten statt 4 Wochen nur noch eine Woche, weil es zu schnell warm wird. Auch sind die Früchte nicht mehr im August reif, sondern Ende Juli ist sie schon leer gefressen, die Amseln waren schneller als ich. 

    Wir (Kathi Pflug, Jasmin Köchl) haben dieses Thema in einem Kalender verarbeitet, der sowohl Fotos der  Zeigerpflanzen beinhaltet, als auch kleine Porträts der Pflanzen. Auch ist der Kalender „zeitlos“, man kann ihn über mehrere Jahre für Aufzeichnungen benutzen. Kleines Problem an dem Kalender, noch haben wir keinen Verlag gefunden.  Ein kleiner Vorgeschmack auf den Kalender findet Ihr auf Instagram:

    https://www.instagram.com/p/B_R0uqUlzS3/

     

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    Meine Philosophie lebendiger Gärten

    von Gabriella Pape

    Es war für mich wieder ein Genuss dieses Buch meiner Lieblings-Gartendesignerin zu lesen. Sie hat mich dazu gebracht, noch mal meinen Garten bzw. die Pflanzen zu überdenken. Es gibt dort ein Kapitel, in dem sie beschreibt, dass Menschen an kranken Gehölze oder Pflanzen hängen, obwohl sie anscheinend am falschen Ort stehen oder so krank sind, dass sie nicht überleben können. Ich habe auch ein Gehölz im Garten, dass seit Jahren einfach nicht gedeihen will – die Zaubernuss. Sie will einfach nicht wachsen, blüht nur wenig und steht den Rest des Jahres einfach nur da. Also werde ich sie diesen Herbst verschenken und etwa attraktiveres an diese Stelle setzen.

    Das Kapitel für die Jahreszeiten, nicht vier, sondern sieben hat mich auch darin bestärkt, auch mein Gartenjahr weiter so zu strukturieren. Derzeit suchen wir noch einen Verlag für unseren Kalender, der sich nach den Phänologischen Jahreszeiten richtet und aufzeigt, wie man sie definieren kann.

    Auch hat sie ein wunderschönes Kapitel über Gräser geschrieben. Darüber und meine Gräser im Garten werden ich im Herbst berichten.

    Das Buch ist im Insel Verlag unter der ISBN 978-3-458-35815-2 bereits 2012 erschienen.

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    Natur erleben rund ums Haus

    von Klaus Richarz

    Heute möchte ich Euch wieder ein Buch „vom Ramschtisch“ vorstellen. Leider landen viele tollen Garten- und Naturbücher dort und haben es nicht verdient. Ich freue mich natürlich immer wenn ich so ein Schätzchen dort finde.

    Klaus Richarz führt uns in dem Buch durch das Jahr und die Tiere, die es in der jeweiligen Jahreszeit im Garten zu entdecken gibt. Die Fotos der Tiere sind wunderschön und die Geschichten und Beschreibungen sehr unterhaltsam geschrieben. Ich finde, das Buch eignet sich auch für Kinder, die dort lernen können, dass z. B. Insekten ganz positive Tiere sind und nicht irgendwelche hässlichen Viecher. Allerdings sollte man als Erwachsener mitlesen, dann kann man einiges erklären. Interessant fand ich die Tierwelt in der Nacht oder die Tiere, die im Verborgenen bei uns in der Nähe leben, denen begegne ich leider selten. An den Hinterlassenschaften sehe ich zwar, dass ein Igel im Garten ist, aber gesehen habe ich ihn noch nicht.

    Das Buch ist im Kosmos Verlag erschienen, ISBN 978-3-440-13513-6 und vom NABU empfohlen.

    Nähere Infos zum Autor findet Ihr hier:

    http://www.klaus-richarz.de/persoenliches.htm

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    Vögel füttern – aber richtig

    von Peter Berthold und Gabriele Mohr

    Die Autoren motivieren uns in diesem Buch unsere gefiederten Freunde im Garten ganzjährig zu füttern. Sie räumen mit den Mythen auf, dass die Vögel dann faul werden oder ihre Brut mit falschem Futter versorgen. Es ist sehr beeindruckend die fundierten Forschungsergebnisse zur Fütterung und Bruterfolge zu lesen. Gute Tipps zur Einrichtung der Futterstellen werden von den Autoren gegeben. Natürlich fehlen auch nicht die passenden Futtersorten und sehr gute Vogelporträts runden das Buch ab. Ich kann das Buch nur empfehlen und hoffe, dass es viele Nachahmer für die Ganzjahresfütterung gibt. Ich praktiziere das auch schon seit Jahren und es macht viel Spaß zu sehen, wie sehr die Vögel die Nahrung im Sommer, wenn das Brutgeschäft auf vollen Touren läuft, brauchen und annehmen.

    Das Buch ist im Kosmos Verlag erschienen, ISBN 978-3-440-15693-3

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    Der Wald – ein Nachruf

    Von Peter Wohlleben

    Ich bin entsetzt! Peter Wohlleben stellt in seinem Buch mein und wahrscheinlich auch Eurer Verständnis von ökologische Waldbewirtschaftung und den erneuerbaren Energien auf den Kopf. Er räumt z. B. damit auf, dass es CO2 neutral ist, mit Holz zu heizen. Ja, es stimmt zwar, dass der Baum bei der Verbrennung nur das CO2 wieder freisetzt, dass er in seinem Leben gespeichert hat, aber es gibt einen zweiten CO2 Speicher. In Boden wird ebenfalls CO2 gespeichert, dieser entweicht aber, wenn man einen Baum fällt. Es kommt Licht auf den Boden und dadurch können Bakterien und Pilze den Kohlenstoff im Boden wieder abbauen und er entweicht in die Atmosphäre. Die Studie darüber ist von E.-D. Schulze von 2009 und trägt den Titel CarboEurope-IP, falls jemand sie lesen möchte.

    Den zweiten Aspekt, den Peter in seinem Buch dargelegt hat, sind die erneuerbaren Energie. Er beschreibt den Schaden, der im Wald entsteht, wenn z. B. Windkraftanlagen aufgestellt werden. Oder wie groß der Flächenverbrauch ist für den Anbau von Mais für die Biogasanlagen.

    Und jetzt? Was machen wir nun? Bei aller Traurigkeit, die das Buch vermittelt, gibt es doch Hoffnung. Wir können viel richtig machen, indem wir nicht immer höherem Verbrauch generieren, sondern auf Einsparung von Energie setzen. Wir können uns auf die Dinge konzentrieren, die wir wirklich möchten und brauchen und nicht jeden neuen Trend mitmachen. Das spart auch Energie und unser Geld.

    Ein sehr nachdenklich machendes Buch, dass ich aber sehr empfehlen kann.

    Es ist im Ludwig Verlag erschienen mit der ISBN Nr. 978-3-453-28041-0.

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    Wird das was – oder kann das weg?

    von Bärbel Oftring

    Dieses Buch wurde sehr beworben und auch ich habe es gekauft. Es enthält diverse Porträts von Wild- oder Beikräutern und die Verwechslungsmöglichkeiten. Leider kann ich mit den kleinen Fotos wenig anfangen, die Bestimmung der Unkräuter gelingt mir damit nicht. Auch fällt aus diesem Buch schon der erste Teil Seiten raus, obwohl nicht wirklich beansprucht. Dieses Buch war für mich leider ein Fehlkauf, ich finde die Kosmos-Führer „Was blüht denn da“ dagegen viel besser.

    Das Buch ist erschienen im Kosmos-Verlag erschienen, ISBN 978-3-440-15303-1