2019

2019

Herbst 2019:

Das Präriebeet ist sehr gut über den Sommer angewachsen. Es hat sich als kleiner Dschungel entwickelt und ich habe auch nicht oft gegossen. Der Split hält die Feuchtigkeit sehr gut im Boden. Bei den 38 Grad, die wir hier im Sommer zeitweise hatte, musste ich aber doch gut wässern.

Präriebeet im Oktober

Dann wollte ich im seitlichen Beet eine Hecke anlegen und war sehr unschlüssig, ob ich eine Formhecke nehmen sollte, weil die natürlich zweimal im Jahr geschnitten werden muss oder lieber eine Hecke aus frei wachsenden Gehölzen. Ich habe mich jetzt dazu entschieden lieber Gehölze zu pflanzen, die für die Vögel als Nahrung dienen, z. B. gemeine Felsenbirne, Vogelbeere oder Aronia und die Hecke dann nur so zu schneiden, dass sie nicht in die Einfahrt wächst. Leider verzögert sich das Setzen der neuen Rabatte bis Ende November, sodass die Pflanzaktion wahrscheinlich ins Frühjahr geschoben werden muss.

Dann habe ich noch das Rosenbeet umgestaltet und Rosen, die absolut nicht anwachsen wollen, entsorgt und dafür den Frauenmantel grosszügiger im Beet verteilt. Und im Präriebeet noch ein paar Zwiebeln gesetzt. Jetzt kann meinetwegen der Herbst und Winter kommen. Ich muss nur noch einige wenige Pflanzen schneiden, dann ist aber wirklich Schluss mit der Gartenarbeit.

Mai 2019: Das Präriebeet 3

Am 30.04. war es soweit. Fine Molz von der Staudengärtnerei kam und brachte mir über 300 Pflanzen. Sie hat diese nach bestimmten Muster gestellt und mir noch einige Tipps zum Einpflanzen und Pflege gegeben. Wichtig ist das richtige Giessen, d. h. einmal die Woche kräftig giessen, gerne eine Stunde oder mehr, wie ein richtiger Regen, sonst bilden die Pflanzen keine ausreichend tiefe Wurzeln.

Die Pflanzen warten auf ihre Verteilung
Alle am richtigen Platz

 

Dann kamen am 01. Mai 4 tatkräftige Helfer, Studenten der Friedrich Alexander Universität: Abdo aus Syrien, Daniela aus Serbien, Erzhena aus Sibirien und Marie aus Deutschland, ein richtig tolles Team. In 3 Stunden hatten wir die 339 Pflanzen eingebuddelt. Ein grosses Dankeschön an das Team!

Geschafft! Alle in der Erde!

 

April 2019: Das Präriebeet 2

Leider ist es noch mal kalt geworden, sodass die Pflanzen sich verspäten. Wir waren aber nicht untätig und haben die Rosen auf der linken Seite mit Kompost versorgt und den Split bis an den Rand verteilt. Der Bachlauf wurde noch mal ein wenig schwungvoller gestaltet.

Im hinteren Beet habe ich „oh Schreck“ eine Fehlfarbe entdeckt. Anstatt satt rote Tulpen, streckten pinkfarbene den Kopf in die Höhe. Ich werde sie markieren und dann müssen sie in der linke Beet zu den rosa/lila Pflanzen umziehen. Ich finde das wirklich ärgerlich von den Züchtern, dass die Verpackungen nicht halten, was sie versprechen.

 

Frühjahr 2019: Das Präriebeet

„Wer Träume verwirklichen will, muss tiefer träumen und wacher sein als andere.“

Karl Foerster

Dieses Zitat habe ich in dem Gartenbuch von Mascha Schacht gefunden und es beschreibt das Teilprojekt für dieses Jahr sehr genau. Ich habe ganz lange an dem Präriebeet geplant, gelesen und mit den Gärtnern von der Staudengärtnerei besprochen. Ich habe von den wunderschönen Stauden, Blüten und Gräser geträumt, aber jetzt bin ich ganz wach, denn es geht los mit der Umsetzung.

Letzte Woche hat der GaLa Bauer Alfano und sein Team die Rabatten gesetzt, leider bei Dauerregen. Diese Woche sind die Anlage des Trockenbachlaufs und als Nebenprojekt der Zaun auf der rechten Seite es Grundstückes dran. An diesem Zaun soll eine schöne Hecke entstehen, ich schwanke noch zwischen einem Apfelspalier oder Rotbuche.

Der Bachlauf

So, jetzt fehlen noch die 450 Pflanzen, die kommen hoffentlich nach Ostern.