2020

Frühjahr 2020:

Was lange wärt, wärt endlich gut!

Endlich konnte ich im April mit der Bepflanzung des Vorgartens beginnen. Einen Tag vor dem Corona-Shot-Down war ich noch in der Baumschule Fees in Baiersdorf und habe meine Gehölze ausgesucht. Ich habe dabei besonderen Wert darauf gelegt, dass die Sträucher Blüten bieten für die Insekten und im Verlauf des Jahres auch Beeren für die Vögel bieten. Und sie haben auch eine schöne Herbstfärbung und können geschnitten werden, was bei einer Einfahrt auch wichtig ist. Leider durfte ich dann nicht mehr die Gehölze mit unserem Hänger abholen, sondern bat meinen Landschaftsgärtner, Alessandro Alfano, sie mir mitzubringen. Dies klappen dann auch, sodass ich ans einpflanzen gehen konnte. Hier haben mich unsere Nachbarn unterstützt, natürlich immer mit dem richtigen Abstand. Nun begrüße ich in meinem Garten:

Euonymus alatus ‚Compactus‘ – Korkspindelstrauch

Virburnum bodnantense ‚Dawn‘ – Duftschneeball

Sambucus nigra ‚Black Lace‘ – Holunder

Amelanchier laevis – Felsenbirne

Elaeagnus angustifolia – Ölweide

Ligustrum vulgare ‚Atrovirens‘

Dann folgten noch jede Menge Storchschnäbel von der Staudengärtnerei Augustin, die wurde im Corona Lockdown sogar geliefert. Ergänzt habe ich es mit einjährige Pflanzen, z. B. Petunien, damit die Lücken schneller geschlossen wurden. Das Pflanzen haben sich prächtig entwickelt.

Ein Beet an der linken Seite musste ich auch komplett umgestalten, weil sich dort hartnäckig Unkraut ausgebildet hatte und die Pflanzen nicht mehr gedeihen konnten. Ausserdem wuchsen dort noch Topinambur und Astern, die sehr übergriffig geworden waren. Nachdem ich das Beet komplett geleert hatte, habe ich die Pflanzen gesäubert und ergänzt mit Phlox und Nachtkerzen, alles in weiss und rosa gehalten. Als Gehölze kamen dazu:

Elaeagnus commutata – Silberölweide

Buddleja alternifolia – Hänge-Sommerflieder

Auch heute noch im August muss ich ständig weiter Unkraut jäten, ein hartnäckiges Gras ist so stark und setzt sich überall durch. Etwas frustrierend, aber irgendwann hoffe ich, dass es sich gibt. 

Das Präriebeet hat sich ausserordentlich gut entwickelt, da es im Laufe der Monate immer mal Regen gab und dadurch konnten die Pflanzen sehr hoch werden. Was natürlich den Nachteil hat, dass viel umfiel und ich leider auch einiges abschneiden musste. Das hatte dann wiederum den Vorteil, dass ich schon Sträuße für die Blumenvasen hatte.