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Schlagwort: Frühblüher

Der Winter, der noch keiner war

Der Winter, der noch keiner war

Momentan zeigt sich der Winter nicht von seiner schönen Seite. Es gibt viel Regen, dann wieder trockenen Frost. Dieser Frost ist für die Pflanzen sehr schlecht. Sie sind ohne schützende Schneedecke in Gefahr, dass z. B. bei dem Bäumen die Rinde reisst. Bei den Rosen kann man gut abhelfen, wenn man sie mit Tannenzweigen abdeckt, ganz besonders die Veredelungsstelle schützt, z. B. durch anhäufeln. Stauden sind am besten geschützt, wenn man im Herbst eben nicht die Beete abräumt, sondern die Blätter liegen lässt. Ansonsten stelle ich fest, dass das Unkraut im Garten wächst und die Winterblüher keinen Mucks machen. Der Winterschneeball und die Zaubernuss sind soweit um zu blühen, aber irgendein Startschuss fehlt ihnen noch. Entweder ein Sonnentag oder noch mal einen Frostreiz. Meine vielen Frühblüher Zwiebel regen sich auch noch nicht. Ihr merkt, so langsam wird mir langweilig, ich will endlich wieder raus und was tun.

Aber gegen die Langeweile gibt es momentan ein Mittel. Zusammen mit zwei jungen begabten Frauen, arbeiten wir an einem Buchprojekt. Katharina Pflug macht wunderschöne Fotos dafür und Jasmin Köchl, die auch mein Logo gestaltet hat, macht das Layout.

Hier Ihre Webseiten:

http://www.katharinapflug.de/aktuellearbeiten/

https://jasminkoechl.com

Beide sind übrigens schon Buchautorinnen, schaut doch mal vorbei. Auf den Instagram Kanälen der Beiden ist auch schon ein Foto zu sehen, dass in unser Buch kommen.

Ist das Gartenjahr jetzt zu Ende?

Ist das Gartenjahr jetzt zu Ende?

Nachdem wir am Wochenende noch 20 Grad und Sonnenschein hatten, sagt man ja für nächste Woche einstellige Temperaturen und sogar schon ein bisschen Frost bevor. Der Oktober war mit Sicherheit wieder zu warm, aber für mich ideal. Ich bin die ganze Woche wie ein Eichhörnchen damit beschäftigt gewesen, Blumenzwiebeln zu verbuddeln und zwar im Präriebeet. Ich kann Euch sagen, das ist eine Mistarbeit, um noch vornehm zu bleiben. Erst den Split wegscharren, dann Löcher stechen, dabei mit der anderen Hand den Split davon abhalten in die Löcher zu kullern. Das ganze dann in gehockter Stellung irgendwo im Dickicht der Gräser, sehr unbequem. Dabei schütten alle Stauden die Samen über einem aus und man sieht aus wie ein Dreckspatz. Also meine Empfehlung für alle, die auch ein Präriebeet anlegen wollen, die Zwiebeln vor der Lage Split einbuddeln. Ich habe beschlossen, dass dort keine Tausend Zwiebeln, wie geplant, hineinkommen, ich lebe mit den paar Wildtulpen, Elfenkrokussen und Schneeglöckchen, die ich im Schweiße meines Angesichtes schon drin habe.

Bei Gartenprojekt gibt es auch einen neuen Eintrag, schaut mal rein unter der Lasche Gartenprojekt 2024.

Herbstzeit ist Zwiebelzeit

Herbstzeit ist Zwiebelzeit

Trotz des derzeit Spätherbstlichen Wetters mit Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad habe ich angefangen, die Blumenzwiebeln zu setzen. Nachdem ich schon rund 100 „verbuddelt“ hatte, habe ich mir mal die Anleitung angeschaut und dort stand, dass Narzissen 20 cm tief vergraben werden sollten. Das ist doch mindestens ein Spaten tief. Gleichzeitig liesst man überall, dass man die Zwiebel zweimal so tief pflanzen soll, wie die Zwiebel hoch ist. Das konnte bei meinen Zwiebeln nie und nimmer 20 cm sein. Also habe ich die Anleitung ignoriert und weiter nach Gefühl gebuddelt.

Kleinere Zwiebeln, wie Winterlinge oder Ranunkeln setzte ich gerne mit einer Einpflanzhilfe, mit der man auch Reihen für die Aussaat ziehen kann. Scheint aber bei Gardena nicht mehr im Programm zu sein. Auf jeden Fall piekse ich damit wahllos im Beet rum, lass die kleinen Zwiebeln in die Löcher fallen und drücke sie wieder zu. Geht ganz schnell.

Bei den größeren Zwiebeln grabe ich mit der Pflanzkelle ein Loch und dann lege ich die Zwiebel dort rein. Vorher mische ich die Zwiebeln, damit es ein buntes Bild an unterschiedlichen Arten gibt. Die Farbe passe ich an die Stauden des jeweiligen Beetes an. Wenn man eine freie Fläche hat, kann man die Zwiebeln mischen und einfach auf die Fläche werfen, dort wo sie landen, werden sie vergraben. Das geht leider bei mir nicht, weil ich sie zwischen den Stauden nicht mehr wiederfinden würde.

Wenn man allerdings geometrische Formen legen will, muss man schon den Verlauf planen und die Zwiebeln ordentlich legen. Habe solche Muster mal von Krokussen im Rasen gesehen, aber das ist nichts für mich. Ich freue mich immer im Frühjahr, wenn überraschend irgendwo ein Blütenkopf erscheint.

Gartenprojekt 2024 – Folge 3

Gartenprojekt 2024 – Folge 3

Gartenplanung Winter 2017/2018

So, nun war erstmal der Umzug erledigt und so langsam kehrte der Winter ein. 

Also hatte ich es mir am Schreibtisch gemütlich gemacht um den Garten jetzt erstmal in Ruhe weiter zu entwickeln. Die Beete auf der rechten und hinteren Seite waren jetzt erstmal mit den bestehenden Pflanzen gefüllt. Dabei hatte ich vorne links die Pflanzen von der Nordseite, d. H. Epimedium und Hydrangeas, sowie die Schneebälle gepflanzt, da dort der meiste Schatten war. Auch die Farbe war einheitlich weiss blühend. 

Nach den Eiben ging es mit der Farbe rosa/pink/lila weiter, hier hauptsächlich die Geranium Arten und alle rosa blühenden Gehölze. 

Hinten habe ich die weiss und gelb blühenden Gehölze, wie Hamamelis und Amalanchier gesetzt, unterpflanzt mit weissen Geranium. 

Bei den Farben ist es ganz wichtig, dass man die leuchtenden wie weiss und gelb hinten in den Garten oder in den Schatten setzen kann, denn sie werden auch aus der Entfernung, z. B. von der Hausterrasse gut wahrgenommen. Dunkle Töne, wie rot oder lila, lieber in die Nähe setzen, die gehen sonst unter. 

Dies war nun erstmal das grobe Konzept für die erste Pflanzaktion. Jetzt blieben mir aber noch etliche Quadrameter über. Erstmal habe ich die Terrasse gezeichnet, dabei wollte ich altersgerechte schon mal eine Rampe einbauen, das haben wir haben später wieder verworfen, der Platzbedarf dafür war einfach zu hoch. Auch wollte ich Treppenabgänge links und rechts haben, auch das haben wir zugunsten einer etwas attraktiveren Mitteltreppe wieder geändert. Wie Ihr seht, sind Planungen am Schreibtisch immer erst der Anfang bei mir. Diese Entwürfe werden dann vor Ort immer mal wieder überprüft, wenn sich z. B. Die baulichen Möglichkeiten anders darstellen. 

Im mittleren Teil des Gartens wollte ich einen Präriegarten anlegen, denn dort ist es immer sonnig und aufgrund unseres sandigen Bodens auch sehr trocken. Gerne wollte ich auch einen kleinen Wasserlauf einbauen, aber die hohe Verdunstung hielt mich davon ab. Meine Idee für diesen Präriegarten habe ich aus dem Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim http://www.sichtungsgarten-hermannshof.de/index-2.html . Da der Winter doch aufgrund der vielen Arbeit im Haus einfach zu kurz war, musste ich dieses Projekt noch mal zurückstellen. Wichtig war erstmal die Terrasse, das lest Ihr dann, wenn Ihr mögt, in der nächsten Folge.

Blühende Sträucher nach dem Umzug