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    Das Kalenderprojekt

    Schon vor einem Jahr habe ich berichtet, dass ich mit Jasmin und Kathi an einem Kalenderprojekt arbeite (siehe https://www.gartenhygge.de/category/allgemein/zeitschriften-buecher-und-fernsehberichte/). Wir haben im Winter dann das Glück gehabt, dass das Team von Pfeffer und Frost https://pfefferundfrost.de/de beschlossen hat, unseren Kalender ins Programm zu nehmen. Seitdem arbeiten wir gemeinsam daran, den Kalender nicht nur schön, sondern auch nachhaltig zu produzieren. Wir wollen nicht nur im Inhalt das nachhaltige Gärtner beschreiben, sondern das Produkt als solches muss diesem Anspruch genügen. Aber seht selber, hier unsere neue Homepage:

    https://permakalender.de

    Wie geht es jetzt weiter? Wir werden in Kürze auf Startnext.com eine Crowd Funding Kampagne starten und wenn alles klappt und wenn ausreichend Kalender bestellt werden, dann wird der Kalender im Winter endlich Wirklichkeit! Für diese Crowd Funding Aktion hatten wir letztens ein Fotoshooting, das Foto oben im Beitrag ist eines davon. Da das Sommerwetter in Franken ja dieses Jahr nicht wirklich stabil ist, haben wir uns nach einem trockenen Platz umgesehen, der aber voller Pflanzen sein musste. Das Gartencenter Dauchenbeck hat uns ihren Markt in Stein nach Öffnungsschluss zur Verfügung gestellt und der Marktleiter hat für uns seinen Feierabend verschoben. Noch mal ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

    https://www.gartenwelt-dauchenbeck.de

     

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    Sind die Jahreszeiten noch gültig?

    Bereits Karl Förster hat Anfang des 19. Jahrhunderts beobachtet, dass wir nicht 4 Jahreszeiten – Winter – Frühling – Sommer – Herbst, haben, sondern 7. Mittlerweile geht die moderne Phänologie von 10 Jahreszeiten aus, z. B. in Vor-Frühling, Erstfrühling und Vollfrühling. Diese Jahreszeiten werden anhand von Zeigerpflanzen bestimmt. Die Zeigerpflanzen sind nur für eine bestimmte Region anzuwenden. Auch sind die Jahreszeiten weniger oder gar nicht mehr ausgeprägt, je näher man dem Äquator kommt. Was bringt uns nun diese weitere Unterteilung der Jahreszeiten? Sie hilft uns, z. B. das Ende des Winters zu bestimmen und wir können dann gewisse Arbeiten im Garten vornehmen. Wir können anhand der Zeigerpflanzen beobachten, ob wir es wirklich mit Klimawandel oder nur mit Wetter zu tun haben. Der deutsche Wetterdienst hat Naturbeobachtungsgruppen, die genau das dokumentieren. Ich habe zum Beispiel beobachtet, dass Blühzeiten früher starten, als vor Jahren und die Dauer der Blühzeiten sich verkürzen. Die schöne Felsenbirne blüht bei mir im Garten statt 4 Wochen nur noch eine Woche, weil es zu schnell warm wird. Auch sind die Früchte nicht mehr im August reif, sondern Ende Juli ist sie schon leer gefressen, die Amseln waren schneller als ich. 

    Wir (Kathi Pflug, Jasmin Köchl) haben dieses Thema in einem Kalender verarbeitet, der sowohl Fotos der  Zeigerpflanzen beinhaltet, als auch kleine Porträts der Pflanzen. Auch ist der Kalender „zeitlos“, man kann ihn über mehrere Jahre für Aufzeichnungen benutzen. Kleines Problem an dem Kalender, noch haben wir keinen Verlag gefunden.  Ein kleiner Vorgeschmack auf den Kalender findet Ihr auf Instagram:

    https://www.instagram.com/p/B_R0uqUlzS3/