• Kategorien,  Pflanzen

    Sonnenhut Verwirrung

    In meinem Garten finden sich viele Sonnenhüte, die aber von der Namensgebung sehr verwirrend sind. Auf dem Foto oben seht Ihr wahrscheinlich auch eine weisse Blüte, diese Pflanze heisst aber Roter Sonnenhut (Echinacea purpurea). Auch wird er auf Deutsch Scheinssonnenhut genannt. Die Engländer nennen ihn auch “Coneflower” Igelkopf, diesen Namen liest man bei uns auch. Diesen Sonnenhut gibt es neben den Züchtungsfarben weiss und gelb, in seiner ursprünglichen Farbe dunkelrosa. 

    Nun kommen wir zu dem anderen Sonnenhut, nämlich dem Rudbeckia fulgida, er steht biologisch eher den Sonnenblumen nahe. Der Scheinsonnenhut hat die Nähe zur Zinnie. Wie können wir jetzt rausfinden, welcher dieser schönen Hüte in unserem Garten blüht. Man macht den “Streicheltest”: der Kopf des Scheinsonnenhutes ist echt stachelig und der Rudbeckia ist weich.

    Rudbeckia

    Beide Sonnenhüte sind echte Sonnenliebhaber und Insektenmagnete. Der hohe Rudbeckia braucht eine Stütze (er ist einer meiner Kandidaten, der nächstes Jahr den Chelsea Cut bekommt) und der Scheinsonnenhut ist bei mir im Präriebeet recht standfest. Der Scheinsonnenhut ist früher mit der Blüte als der Rudbeckia, zumindest in diesem Jahr. Ach so, bitte die zwei nicht mit den Sonnenbräuten (Helenium) verwechseln, das sind andere Damen, Bericht folgt.

  • Zeitschriften, Bücher und Fernsehberichte

    Unser Garten in den Erlanger Nachrichten!

    Vielleicht hat der eine oder andere es gelesen, in der Serie Gärten aus der Region, war ein Bericht über unseren Garten in der Zeitung.

    Herr Schreiter hat uns besucht und ein Interview mit mir geführt. Anschliessend den Garten fotografiert. Das war schon ein tolles Erlebnis und ich freue mich, dass der Bericht so schön geworden ist. Ich hoffe, dass ich vielleicht einige Leser motivieren konnte, den Garten attraktiver für Insekten und Vögel zu gestalten. Gerne beantworte ich Eure Fragen. Email-Adresse findet Ihr im Impressum.

    Für alle, die den Bericht nicht gesehen haben, hier der Link:

    https://www.nordbayern.de/region/erlangen/ein-prariebeet-in-mohrendorf-1.10331893?searched=true

  • Kategorien,  Produkte

    Notbewässerung Präriebeet

    Die Pflanzen auf meinem Präriebeet sind wirklich hart im nehmen, aber irgendwann sind auch deren Kraftreserven aufgebraucht und sie brauchen Wasser. Uns stehen ja eine Woche mit über 30 Grad und Wind bevor, sodass ich doch beschlossen habe, die Pflanzen zu giessen, nur wie?

    Der alte Viereckregner, der das Wasser hoch bringt und weit verteilt, ist verschwunden. Mein kleiner runder Classic Regner ist nicht geeignet dort grossflächig und ausdauern zu bewässern. Den nutze ich weiterhin um ihn unter die Gehölze zustellen und dort mit wenig Wasser mindestens 15 Minuten dort die Erde zu durchtränken. Das hat den Vorteil, dass die Blätter nicht so nass werden und die Verdunstung sich in Grenzen hält. Aber zurück zum Problem Präriebeet mit Stauden und Gräser, die zwischen 1 Meter und 1,5 Meter hoch sind. Ich fand unsere alten Hozelok Kreisregner, aber auch die müssten höher stehen, sagte ich überlegend zu meinem Mann. Er fuhr in den Baumarkt, kaufte Rohre und konstruierte zwei Halterungen für die Kreisregner und nun können wir die Notbewässerung durchführen. Schon toll, wenn man einen gelernten Schlosser im Haus hat! 🙂

    Mein uralter Classic Beregner
  • Gartenprojekt,  Kategorien

    Gartenprojekt 2024 vollendet?

    So langsam kommt mein Garten zur Vollendung. Natürlich ist er niemals fertig, es müssen immer mal Bereiche geändert werden, weil z. B. die Pflanzen für den Standort nicht geeignet sind. Aber dieser Sommer, der bisher nicht heiss war und immer mal Regen geboten hat, hat gezeigt, dass wirklich keine freie Erde mehr zu sehen ist, d. h. ich kann nichts mehr einpflanzen. Es sind manche Pflanzen jetzt im dritten Jahr am Standort, andere, wie das Präriebeet erst im ersten Jahr, aber trotzdem ist alles üppig gewachsen. Vielleicht habt Ihr mal Lust die alten Einträge vom letzten Jahr anzuschauen, wie winzig die Pflanzen waren und heute ist alles Hüfthoch! Ich werde mich jetzt auf die Pflege konzentrieren und bin sehr gespannt, wie die Pflanzen den Klimawandel mitgehen.

    Aber keine Angst, es wird mir nicht langweilig. Ich arbeite derzeit an drei Buchprojekten und dann würde ich auch gerne dem Blog noch ein neues Gesicht geben. Lasst Euch überraschen, was noch kommt!

    PS: Auf Instagram habe ich gestern meinen #offenergartenvirtuell gepostet!

  • Kategorien,  Pflanzen

    Ist das Gartenjahr jetzt zu Ende?

    Nachdem wir am Wochenende noch 20 Grad und Sonnenschein hatten, sagt man ja für nächste Woche einstellige Temperaturen und sogar schon ein bisschen Frost bevor. Der Oktober war mit Sicherheit wieder zu warm, aber für mich ideal. Ich bin die ganze Woche wie ein Eichhörnchen damit beschäftigt gewesen, Blumenzwiebeln zu verbuddeln und zwar im Präriebeet. Ich kann Euch sagen, das ist eine Mistarbeit, um noch vornehm zu bleiben. Erst den Split wegscharren, dann Löcher stechen, dabei mit der anderen Hand den Split davon abhalten in die Löcher zu kullern. Das ganze dann in gehockter Stellung irgendwo im Dickicht der Gräser, sehr unbequem. Dabei schütten alle Stauden die Samen über einem aus und man sieht aus wie ein Dreckspatz. Also meine Empfehlung für alle, die auch ein Präriebeet anlegen wollen, die Zwiebeln vor der Lage Split einbuddeln. Ich habe beschlossen, dass dort keine Tausend Zwiebeln, wie geplant, hineinkommen, ich lebe mit den paar Wildtulpen, Elfenkrokussen und Schneeglöckchen, die ich im Schweiße meines Angesichtes schon drin habe.

    Bei Gartenprojekt gibt es auch einen neuen Eintrag, schaut mal rein unter der Lasche Gartenprojekt 2024.