Gartensaison 2019 eröffnet!

Gartensaison 2019 eröffnet!

Heute war ein Traumwetter, strahlender Sonnenschein und 11 Grad! Und das im Februar! Natürlich konnte ich nicht still im Haus sitzen, sondern raus in den Garten, die Schere gezückt und los ging es. Ich habe mich getraut die Hortensien zu schneiden, einige Elfenblumen ebenfalls und das eine oder andere Unkraut gezupft.

Ich bin sehr verwirrt, dass die Winterblüher, wie Schneeball und Zaubernuss noch nicht blühen, dafür hat die Kätzchenweide des Nachbarn schon schöne Puschel. Bin sehr gespannt, ob meine Gehölze dieses Jahr blühen oder ob der trockene Sommer doch Schäden verursacht hat. Bin sehr gespannt, was uns das Jahr bringen wird.

Volksbegehren Bienen und Artenvielfalt

Volksbegehren Bienen und Artenvielfalt

Das Volksbegehren war erfolgreich! Nun liegt es an uns Gärtnerinnen und Gärtnern unseren Beitrag zu leisten. Lasst unsere Gärten erblühen und verbannt die Steinwüsten mit nur einer einsamen Zypresse in der Mitte. Freut Euch mit mir auf das kommende Gartenjahr und ich halte Euch auf dem Laufenden, wie sich mein Präriebeet entwickelt, dass dann hoffentlich ein Insektenparadies wird.

Transparenz

Transparenz

Ich sehe in letzter Zeit immer wieder Blogartikel oder Instagram Beiträge, die mit dem Vermerk „unbeauftragte und unbezahlte Werbung“ gekennzeichnet sind.

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass meine Beiträge über Buchbesprechungen und Produkte (leider) unbeauftragt und unbezahlt sind. Sollte ich in Zukunft Sponsoren für meinen Blog finden, werde ich das entsprechend kennzeichnen. Bis dahin zählt, ich schreibe aus eigenem Interesse und Antrieb.

Frohes Neues Jahr!

Frohes Neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser meines Blog, ich wünsche Euch

einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Alles Liebe und Gute für 2019!

Uns Gärtnerinnen und Gärtner wünsche ich ein wunderschönes Gartenjahr mit vielen Blumen, wenig Blattläusen und genug Regen! Auf in die neue Gartensaison, denn die Winterszeit ist Planungszeit. Ich komme schon gar nicht raus aus den vielen Gartenbüchern und Zeitschriften. Bin sehr gespannt, wie mein Gartenprojekt sich nächstes Jahr entwickeln wird.

Eure Sabine

Hortensie Limelight
Unkraut in meinem Garten

Unkraut in meinem Garten

Das Unkraut-Buch von Jutta Landheineken fiel mir in der Bücherei in die Hände. Mehr aus Langeweile als aus Interesse nahm ich das Buch mit nach Hause. Dies änderte sich aber schnell Jutta Landheineken kann wunderbar über die verschiedenen Unkräuter schreiben. Hinterher findet man sie ganz sympathisch. Im hinteren Teil des Buches sind die Profile der jeweiligen Unkräuter und hier gefiel mir ganz besonders, dass sie immer beschreibt worauf das Unkraut hinweist. Also die Bodenbeschaffenheit oder die Inhaltsstoffe des Bodens. Es gibt auch eine Kategorie „Liebenswert weil“, hier sind z. B. die Verwendung in der Küche vermerkt. Ich habe leider festgestellt, dass sich fast alle dieser netten Gesellen in meinem Garten ein Stelldichein geben. Das Buch kann ich empfehlen, wenn jemand mal die Mitbewohner kennenlernen will.

Das Buch ist im blv-Verlag erschienen und trägt die ISBN Nr. 978-3-8354-1347-4.

Auf ein Neues

Auf ein Neues

Letzte Woche habe ich in den Erlanger Nachrichten gelesen, dass die nächste Gartenschau in Wassertrüdingen „in Bearbeitung“ ist.

Man hat bereits 7000 Blumenzwiebeln gesetzt, bis Mai sollen es 14000 sein.

Das hört sich jetzt erstmal viel an, aber meine Kollegin hat in ihrem Präriegartenbeeten, auf 300 qm ca. 2000 Blumenzwiebeln gesetzt.

Bin sehr gespannt, wie es in Wassertrüdingen weiter geht.

Hier der Link zur Webseite der Landesgartenschau:

https://www.wassertruedingen2019.de/
Buchbesprechung: Bienenbücher

Buchbesprechung: Bienenbücher

Ich habe mir aus der Bibliothek die Bücher

Mein Garten summt! von Simone Kern

Kosmos Verlag, ISBN Nr. 978-3-440-15270-6

Bienenfreundlich Gärtner von Katrin Lugerbauer

BLV Verlage, ISBN Nr. 978-3-8354-1598-0

geliehen. Beide Bücher beschäftigen sich mit dem bienenfreundlichen Garten.

Während Simone Kern in ihrem Buch einen großen Bogen schlägt, über Natur in der Stadt und Stadtgärten anlegen, bis zu den Insektengärten, darin Wassergärten und unordentliche Gärten. Sie stellt Insekten in Porträts vor, sowie die passenden Pflanzen. Man erhält in dem Buch einen guten Überblick, wenn man sich am Anfang seines Vorhabens befindet, seinen Garten oder Balkon in eine Insektenoase zu verwandeln.

Im Buch von Katrin Lugerbauer geht es detaillierter um die Pflanzen und ihre Standorte. Der Fokus liegt ganz klar auf den Garten, wenig Balkon oder das städtische Gärtnern. Auch in dem Buch sind einige Insektenporträts enthalten.

Beide Bücher haben Ihre Berechtigung und sie haben mir beide gefallen. Allerdings hat mir das „Bienenfreundlich Gärtner“ mehr Informationen über die Pflanzen für mein Präriegartenbeet gegeben, das ich 2019 in Angriff nehmen möchte.

Einkaufstour

Einkaufstour

Von diversen Geburtstagen hatte ich noch Gutscheine, daher startete ich im Frühjahr mit meiner Einkaufstour, dabei ist mir sehr klar der Unterschied der Pflanzen zwischen Gartencentern, Baumärkte oder Staudengärtnerein aufgefallen.

Erstens sind die Pflanzen in den Gartencentern und Baumärkten nicht immer eindeutig beschriftet. Man findet deutsche „Phantasienamen“ und der lateinische Name ist nicht vollständig, d. h. man kauft vielfach „die Katze im Sack“. Zweitens ist das Verhältnis Pflanze zu Wurzel immer zu Gunsten der oberirdischen Pflanze, auch ein Zeichen von starker Düngung. Die Preise waren auch immer höher als in der Staudengärtnerei.

In der Staudengärtnerei (ich war bei Augustin in Effeltrich) sind die Pflanztische nach Lagen, d. h. sonnig, halbschattig oder Bodenbeschaffenheit sortiert, die Pflanzen immer lateinisch klar beschriftet. Das Verhältnis Pflanze zu Wurzel ist immer zugunsten der Wurzel.

Alle gekauften Pflanzen habe ich gleich gewässert und eingepflanzt. Bei den Pflanzen aus dem Baumarkt oder Gartencenter kam es zu einem schnellen oberirdischen Wachstumsschub, einige sind  mir dann auch schnell eingegangen, weil die Wurzel, gerade bei der diesjährigen Trockenheit, nicht schnell genug nachkam. Ausserdem habe ich einige Überraschung in Farbe oder Wuchshöhe erlebt. Die Pflanzen aus der Staudengärtnerei sind alle angegangen und wurde langsam grösser, hatten stabile Blüten und haben den Sommer gut überstanden.

Mein Fazit: ich würde, und habe dies auch im Herbst getan, einer Staudengärtnerei den Vorzug geben. Insbesondere wenn Ihr viel anpflanzen müsst und es entsprechend ins Geld geht. Ihr spart einige Cent oder Euro pro Pflanze (oft gibt es auch Mengenrabatt) und die Pflanzen gehen besser an.

Was ist Eure Erfahrung?

Alchemilla mollis – Frauenmantel aus der Staudengärtnerei